PremiumEinspruchExklusivF.A.Z. Premium EinspruchEinspruch Exklusiv : Die falsche Lehre aus dem Berliner Blackout Gastbeitrag Von Christian Groß, Ruben Plum-Schneider, Louisa Specht-Riemenschneider28.05.2026, 18:09Lesezeit: 5 Min.Der Berliner Senat hat auf den Brandanschlag mit Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes reagiert. Zwanzig Jahre Einführung des Gesetzes braucht es jedoch mehr Transparenz, nicht weniger.Drei Monate nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat der Senat reagiert: mit Einschränkungen beim Zugang zu Behördendokumenten. Wer künftig nach dem Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Zugang zu amtlichen Informationen im Bereich kritischer Infrastrukturen wie Telekommunikation, Strom oder Wasser verlangt, beißt auf Granit – pauschal, ohne Einzelfallprüfung. Das ist bemerkenswert, da es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Saboteure einen IFG-Antrag gebraucht hätten, um die Sicherheitslücken im Berliner Stromnetz zu erkennen.
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