Der Skandal um die Aufarbeitung des Berliner Stromausfalls vom 3. Januar 2026 weitet sich aus. Im Zentrum stehen neue Widersprüche im Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) sowie die bislang ungeklärte Rolle der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld (CDU), bei der Kontaktaufnahme zur Bundeswehr.

Stromausfall

Berliner Blackout 2026: Senat verstrickt sich bei Wegner-Antworten in Widersprüche

SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat seinen Vorwurf, Wegner habe in der Causa die Unwahrheit gesagt, gegenüber der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung und der Berliner Zeitung bekräftigt: „Jemand, der mehrfach Falschangaben gemacht und es bis heute nicht geschafft hat, klar und deutlich zu sagen, was er eigentlich am 3. Januar gemacht hat, mit wem er telefoniert und wie er den gesamten Tag verbracht hat, der sagt nicht die Wahrheit.“

Bundeswehr: Seibeld will eigenmotiviert gehandelt haben