Gute Nachrichten haben es schwer. Manchmal hat man zwischen all den Krisenmeldungen, irren Kanzlerzitaten, sinnlosen Kriegen und Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt als »normaler« Mensch fast das Gefühl, dass alles den Bach heruntergeht. Das ist aber teilweise auch der Art und Weise geschuldet, wie wir Nachrichten zu uns nehmen.

Bafög oder Azubigehalt sind schon wieder fast aufgebraucht? Der Obstkorb beim unbezahlten Agenturpraktikum war geräubert? Und bitte nicht schon wieder Pizzatoast? Alles kein Problem: In dieser Kolumne zeigt SPIEGEL-Redakteur und Hobbykoch Sebastian Maas, wie man trotz Flaute auf dem Konto leckere und besondere Gerichte zaubern kann. Dabei gibt es nur zwei Regeln:Eine Portion darf maximal so viel kosten wie ein Essen in der Mensa, also drei Euro.Teure Spezialgeräte sind tabu.

Eine gute Nachricht hat es sogar auf SPIEGEL.de schwer. Nicht weil es keine gibt. Sondern weil Leserinnen und Leser in der Aufmerksamkeitsökonomie eher geneigt sind, auf etwas zu klicken, was sie vor einer potenziellen Gefahr warnt als auf etwas, das für sie kein Problem darstellt. Meine Kolleginnen und Kollegen haben aus diesem Grund schon vor einiger Zeit den Newsletter »Alles Gute« eingeführt, der Ihnen jede Woche eine Auswahl guter Nachrichten präsentiert.