Ein Traditionsanbieter von Küchenwaren hatte ein Problem: Im Onlineshop kauften Kunden meist nur einen einzigen Artikel. In den Geschäften hingegen griffen Käufer selbstverständlich zu ergänzenden Produkten: Mit dem neuen Messer kauften sie gleich noch ein Schneidebrett. Warum landeten im Warenkorb online nur Einzelstücke?Anzeige

Herkömmliche Analysen gaben keine Antwort. Daher setzte das Unternehmen auf digitale Kundenzwillinge von Mnemonic AI – das sind virtuelle Abbildungen von Kunden und Kundinnen – und lernte so die Zielgruppe ganz neu kennen. Der Onlineshop passte seine Maßnahmen an und steigerte schon im ersten Halbjahr den Warenkorbwert um 27 Prozent.

Digitaler Zwilling: Simulation statt Bauchgefühl

Digitale Zwillinge kennt die Industrie schon lange, etwa aus der Produktentwicklung und Logistik. Im Marketing und Vertrieb sind sie ein neuer Trend mit einer starken Dynamik. Laut einer noch unveröffentlichten PwC-Studie, für die wir Entscheider:innen aus Unternehmen in Deutschland mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz interviewt haben, setzen 28,2 Prozent digitale Kundenzwillinge bereits erfolgreich ein. Weitere 14,7 Prozent der Befragten planen, in den kommenden Jahren verstärkt in diese Technologie zu investieren. Ein digitaler Kundenzwilling ist eine Echtzeit-Nachbildung der realen Zielgruppen eines Unternehmens, die zu 100 Prozent auf Daten basiert. Damit können Marketing- und Vertriebsteams „Was-wäre-wenn“-Szenarien testen, Verhaltensweisen vorhersagen und daraus für die Kunden hochgradig personalisierte Erlebnisse ableiten.Anzeige