Stell dir vor, du betrittst einen Shop, willst eine Kaffeemaschine kaufen – und findest dich allein zwischen 87 Modellen wieder. Siebträger, Vollautomaten, Pad-Systeme. Du liest, vergleichst, zweifelst. Kein Verkäufer weit und breit. Keine Hilfe. Fragen, Überforderung. Du schließt den Tab. Genau das passiert jeden Tag millionenfach in Online-Shops. Nicht weil das Produkt schlecht war. Sondern weil niemand da war, der einfach gefragt hätte: „Wie viele Tassen am Tag – und machst du auch Cappuccino? Dann hab ich da was für dich…“
Das eigentliche Problem: Traffic ist nicht das Ziel
Die meisten E-Commerce-Verantwortlichen denken zuerst an Reichweite. SEO, Ads, Social Media: Hauptsache, mehr Besucher. Viele Shops investieren massiv in Traffic, aber verlieren Kunden im entscheidenden Moment. Denn selbst ein perfekt optimierter Shop scheitert, wenn der Nutzer alleingelassen wird.
Die durchschnittliche E-Commerce Conversion Rate lag laut Statista im dritten Quartal 2025 bei gerade mal 1,6 Prozent. Fast 98 von 100 Besuchern verlassen einen Shop, ohne zu kaufen. Laut Baymard Institute werden sogar rund 70 Prozent aller Online-Warenkörbe abgebrochen. Artikel landen im Warenkorb, und trotzdem kommt es nicht zum Kauf. Die Gründe sind selten der Preis.










