Gerade einmal zwölf Prozent der Käufer:innen kaufen Produkte spontan – und 59 Prozent planen ihre Einkäufe gezielt, indem sie Angebote vergleichen, bevor sie sich entscheiden. Das belegt eine Studie von IFH Media Analytics und Media Central, die sich mit den digitalen Kanälen vom ersten Produktimpuls bis zum Kaufabschluss befasst hat. Überraschend ist dabei, dass spontane Kaufentscheidungen in Deutschland offenbar deutlich seltener vorkommen, als häufig angenommen wird. Für die Studie „Von Inspiration bis Kauf: Digitale Angebotskanäle entlang der Customer Journey“ wurden 1.000 Konsument:innen in Deutschland repräsentativ online befragt. Die Studie hat die Nutzung digitaler Kanäle in den vier Phasen Inspiration, Orientierung, Einkaufsplanung und Kaufabschluss untersucht.Anzeige
In diesem Zusammenhang zeigt sich mit Blick auf Rabattaktionen wie den Prime Day, aber auch bei Sonderangeboten im Einzelhandel generell: Für die große Mehrheit beginnt die Kaufentscheidung schon vor dem eigentlichen Besuch eines Shops, auch wenn Händler und Plattformen mit zeitlich begrenzten Deals und hohen Preisnachlässen Kaufdruck erzeugen. Ein wesentlicher Teil der Kaufentscheidung fällt schon in der Orientierungs- und Planungsphase. Insofern sind neben der Höhe eines Rabatts weiterhin wichtig, wie hoch nachvollziehbare Preisvorteile ausfallen, wie transparent Produktinformationen sind und ob Preise einfach vergleichbar sind.













