Da sage noch einer, es gebe in diesem Land kein Wachstum. Mehr als 309 000 Menschen, so hat die Welt am Sonntag herausgefunden, haben im vergangenen Jahr einen deutschen Pass erhalten. Das wären sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor und so viel wie noch nie, seit die Zahlen einheitlich erhoben werden. 309 000 Menschen, die sich nun Deutsche nennen dürfen, obwohl sie woanders geboren wurden, die in Deutschland arbeiten, deren Kinder deutsche Schulen besuchen. Kinder, die wiederum selbst irgendwann in Deutschland arbeiten und ihre Kinder auf deutsche Schulen schicken werden. Und was fällt Innenpolitikern der Union dazu ein? Sie verlangen schärfere Regeln für die Einbürgerung. Nicht fünf, sondern acht Jahre sollten Anwärter auf den deutschen Pass warten. Und das wäre genau die falsche Antwort.
Zuwanderung: 309 000 neue Deutsche sind doch 309 000 gute Nachrichten
Die Einbürgerungen scheinen einen neuen Rekord erreicht zu haben. Innenpolitiker der Union wollen sie daher erschweren. Sie vergessen etwas












