Der Sudetendeutsche Tag hat erstmals in seiner 76-jährigen Geschichte in Tschechien stattgefunden, in Brünn. Die Vertriebenen sind für dieses Fest in die frühere Heimat oder die ihrer Vorfahren zurückgekehrt. Das darf nun gern öfter passieren. Denn es hat geklappt oder „klaplo“, wie man auf Tschechisch sagt. Die Nationen haben ja viel gemeinsam, nicht nur das Bier. Brünn brannte nicht – wie es der rechtsnationale Außenminister Petr Macinka vorhergesagt oder eher angedroht hatte. Es war nur heiß und sonnig.