Bei den Filmfestspielen von Cannes verzichtet der koreanische Regisseur Na Hong-jin auf guten Geschmack. Dafür bietet er irrwitzige Unterhaltung.
In Hirokazus „Sheep in the Box“ wird eine geheilte Familie simuliert
Festival de Cannes
Das 79. Festival de Cannes ist zur Hälfte rum und bisher gibt es wenig Grund zur Klage. Von den in den Wettbewerb eingeladenen Regisseuren haben die meisten bisher überzeugt. Was gelegentliche Enttäuschungen nicht ausschließt, auch bei Altmeistern.
So lieferte der japanische Regisseur Hirokazu Koreeda mit seinem Beitrag „Sheep in the Box“ eine gar nicht allzu realitätsferne Science-Fiction-Geschichte. In der helfen Humanoide als äußerlich identische Kopien der Verstorbenen trauernden Familien, den Verlust eines Kindes zu bewältigen.












