Stand: 12.05.2026 • 14:35 Uhr
Der Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff beschäftigt die Gesundheitsbehörden seit Tagen. Nun wurde ein Spanier positiv auf den Erreger getestet. Vier deutsche Passagiere sind derweil in ihren Heimatregionen angekommen.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile von insgesamt elf Fällen aus. Neun Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden - darunter ein Spanier, der sich in einem Militärkrankenhaus in Madrid in Quarantäne befinde.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erneut, dass die Gefahr einer größeren internationalen Ausbreitung gering sei. Allerdings sei es möglich, dass in den kommenden Wochen weitere Fälle entdeckt würden. "Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei", so Tedros.
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