Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in acht Fällen eine Infektion mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Andesstamm des Virus nachgewiesen worden. Bis Mittwoch seien insgesamt elf Fälle registriert worden, darunter drei Todesfälle, teilte die WHO mit. Acht dieser Infektionen seien labortechnisch nachgewiesen, zwei weitere Fälle würden als wahrscheinlich eingestuft. Ein weiterer Verdachtsfall werde noch untersucht.
Unterdessen ist eine von dem Schiff abtransportierte Person in den USA nach anfänglich leichten möglichen Symptomen negativ getestet worden. Die Person befinde sich nicht mehr im abgeschirmten Bereich, hieß es bei einer Pressekonferenz der Gesundheitsbehörde CDC.
Die Person gehörte zu insgesamt 18 Menschen von dem Schiff, die nach ihrer Evakuierung zur Beobachtung in Gesundheitseinrichtungen in den Vereinigten Staaten gebracht worden waren. Nach Angaben der CDC wird bei einem weiteren das Ergebnis eines neuen Tests abgewartet, nachdem ein erster Test ein »mild positives« Ergebnis gebracht hatte.
Kontaktpersonen in Frankreich wurden negativ getestet
Entwarnung gab es auch vom französischen Gesundheitsministerium. Alle Kontaktfälle, die sich in Frankreich in Isolation befänden, seien »ausnahmslos negativ getestet worden«, teilte Gesundheitsministerin Stéphanie Rist auf X mit. Als Vorsichtsmaßnahme sowie angesichts der langen Inkubationszeit seien »alle 26 Personen in Krankenhausisolation gebracht« worden.












