PfadnavigationHomePanoramaESC 2026„Können uns auf ein großes Musikfest freuen“ – Wolfram Weimer fährt zu Israels Song-Contest-AuftrittStand: 12.05.2026Lesedauer: 2 Minuten„Es ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten“, sagte WeimerQuelle: Kay Nietfeld/dpaFür Kulturstaatsminister Weimer sollte der Eurovision Song Contest weniger politisch sein. Erfreut zeigt er sich über die kontrovers debattierte Teilnahme Israels, die er zum Anlass nimmt, die Veranstaltung zu besuchen. Er freue sich auf „ein ganz großes Musikfest“.Israel hält alle Boykottforderungen aus und tritt beim Eurovision Song Contest (ESC) an – und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) will dabei sein. „Es ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten“, sagte Weimer in Brüssel am Rande eines Treffens der europäischen Kulturminister über den Musikwettbewerb. Er sei sehr froh, dass Israel singen dürfe, und fahre deshalb nach Wien, um sich auch den israelischen Sänger anzuhören.Noam Bettan singt für Israel den Popsong „Michelle“. Für Deutschland geht Sarah Engels mit dem Lied „Fire“ ins Rennen – ihren Beitrag erwähnte Weimer in seinem kurzen Statement am Rande des Treffens der Kulturminister vor Journalisten nicht. In einem bei n-tv veröffentlichten Interview sagte er, dass ihm Engels’ Energie, Begeisterung für Musik und lebensfrohe Lust an der Show gefalle. „Bei den Wettquoten ist sie ja eher im Mittelfeld, aber ich hoffe, sie wird gut abschneiden!“ Beim ESC entsenden die öffentlich-rechtlichen Sender eine Musikgruppe oder einen Künstler für ihr Land.Lesen Sie auchMehrere Länder, darunter Spanien und die Niederlande, boykottieren den ESC in diesem Jahr als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel. Es wird zudem mit Protesten und Störaktionen gerechnet. Auf Drängen mehrerer Regierungen, darunter auch Spaniens, war diskutiert worden, ob Israel ausgeschlossen wird. Die Mitgliedssender der Europäischen Rundfunkunion (EBU) entschlossen sich aber im Dezember dagegen.Lesen Sie auchWeimer hatte sich dafür eingesetzt, dass Israel teilnehmen kann. Die Sender seien autonom, aber er sei froh, dass sich am Ende eine deutliche Mehrheit „für die Offenheit, für die Toleranz und für das einigende Band der Musik“ entschieden habe, sagte Weimer. Das Interesse am ESC sei gewaltig. „Ich glaube, wir können uns auf einen ESC freuen, der ein ganz großes Musikfest ist.“dpa/doli
ESC 2026: „Können uns auf ein großes Musikfest freuen“ – Wolfram Weimer fährt zu Israels Song-Contest-Auftritt - WELT
Für Kulturstaatsminister Weimer sollte der Eurovision Song Contest weniger politisch sein. Erfreut zeigt er sich über die kontrovers debattierte Teilnahme Israels, die er zum Anlass nimmt, die Veranstaltung zu besuchen. Er freue sich auf „ein ganz großes Musikfest“.















