Außerdem beantworten wir die Frage: Warum knirschen manche Menschen mit den Zähnen?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Ob Sonderangebote, rote Preisschilder oder scheinbare Schnäppchen – beim Einkaufen werden wir ständig beeinflusst, oft ohne es zu merken. In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es darum, wie stark unser Kaufverhalten gesteuert wird und welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken. Warum greifen wir zu, obwohl wir die Tricks kennen? Welche Rolle spielen Emotionen, Gewohnheiten und unser Unterbewusstsein? Und wie personalisiert ist Werbung im Internet inzwischen wirklich? Zu Gast ist der Verbraucherschützer Ron Perduss.Warum wir so leicht zu Käufen verleitet werdenViele Menschen glauben, sie seien immun gegen Werbung und Verkaufsstrategien. Tatsächlich reagieren wir jedoch auf eine Vielzahl von Reizen – oft unbewusst. Farben, Musik, Gerüche oder die Anordnung von Produkten im Supermarkt sprechen emotionale Systeme im Gehirn an, die sich nur schwer kontrollieren lassen.Ein entscheidender Faktor ist dabei die Kombination aus Belohnung und Angst. Sonderangebote oder vermeintliche Schnäppchen versprechen ein gutes Gefühl, während gleichzeitig die Angst entsteht, etwas zu verpassen. Diese Mischung sorgt dafür, dass wir schneller zugreifen – auch dann, wenn wir rational wissen, dass es kein echtes Angebot ist.Der Supermarkt als VerkaufsmaschineModerne Supermärkte sind gezielt darauf ausgelegt, das Kaufverhalten zu beeinflussen. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden möglichst lange im Laden zu halten, denn je länger der Aufenthalt, desto mehr wird gekauft.Dabei spielen viele Faktoren zusammen: die Wegeführung, die Platzierung von Produkten, das Licht, die Musik oder scheinbar zufällige Warenpräsentationen. Selbst chaotisch wirkende „Grabbeltische“ oder Kühltruhen können gezielt eingesetzt werden, um den Eindruck von Schnäppchen zu erzeugen – auch wenn die Preise unverändert sind.Wie personalisiert Werbung heute istNoch stärker als im Supermarkt wirkt Manipulation im digitalen Raum. Online-Shops und Plattformen sammeln kontinuierlich Daten über das Verhalten ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Welche Produkte angeschaut werden, wie lange man sich damit beschäftigt und wofür man sich interessiert, all das wird ausgewertet.Auf dieser Basis werden Inhalte und Angebote individuell angepasst. Jede Person sieht eine andere Auswahl an Produkten, die möglichst gut zu den eigenen Vorlieben passt. Das kann praktisch wirken, erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit, Dinge zu kaufen, die man ursprünglich gar nicht geplant hatte.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Wie wir zum Kaufen manipuliert werden - WELT
Warum kaufen wir Dinge, die wir eigentlich gar nicht brauchen? Ein Experte erklärt, mit welchen Tricks Supermärkte und Online-Shops unser Verhalten beeinflussen und warum wir ihnen so leicht erliegen.







