PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsVernetzung teuer und intransparentStudie zu Konnektivität im AutoVeröffentlicht am 06.02.2026Lesedauer: 2 MinutenDigitale Dienste sind immer seltener umsonstQuelle: ADACKonnektivität kostet: Wer vernetzte Dienste im Auto nutzt, wird zunehmend zur Kasse gebeten. Nicht immer sind die Kosten transparent.SP-X/Köln. Vorklimatisierung per App, Navigations-Update im Abo und Fahrzeugortung aus der Ferne: Immer mehr Funktionen im Auto sind an kostenpflichtige digitale Dienste gekoppelt. Eine Analyse des ADAC in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift c’t zeigt nun, dass Kunden häufig nur unzureichend über Preise, Laufzeiten und Folgekosten informiert werden. Zudem verfolgt nahezu jeder Hersteller eine eigene Strategie, was die Angebote schwer vergleichbar macht.

Zu den gängigen digitalen Diensten zählen etwa der Fernzugriff auf Fahrzeugdaten oder die Steuerung von Funktionen per App, beispielsweise Standortabfrage oder Klimatisierung. Häufig sind solche Services zunächst kostenlos verfügbar: Skoda etwa gewährt drei Jahre Gratisnutzung, Audi und Opel stellen ihre Dienste teils bis zu zehn Jahre bereit, bei Nio bleiben entsprechende Funktionen sogar über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs kostenfrei.