PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSparen unter StromFuhrpark und Dienstwagen Veröffentlicht am 23.03.2026Lesedauer: 4 MinutenEine neue Studie zeigt, wie sich deutsche Arbeitgeber bei Dienstwagen und Firmenflotten umorientierenQuelle: AmperfiedWeniger Statussymbol, mehr Kostenkalkül: Eine neue Studie zeigt, wie sich deutsche Arbeitgeber bei Dienstwagen und Firmenflotten umorientieren. Für Millionen Nutzer dieser Fahrzeuge verändert sich der mobile Alltag bald grundlegend. SP-X/München. Ralf Brunner fährt seit zwölf Jahren Dienstwagen. Alle drei Jahre ist bisher die Verlängerungsrunde angestanden, „immer gab es ein neues Modell, immer einen Verbrenner“, sagt der Handelsvertreter. Er heißt übrigens anders; denn vor dem diesjährigen Gespräch mit dem Arbeitgeber möchte er lieber nicht in den Medien auftauchen. „Mein Arbeitgeber bietet mir nur einen gebrauchten Elektro-Kombi an.“ Der Volkswagen hat 40.000 Kilometer auf der Uhr, dazu gibt´s einen Zuschuss für eine Wallbox in Brunners Garage. Aber Ralf zögert. Er fragt sich, ob die Batterie noch taugt. Ob er weit genug kommt. Ob das überhaupt ein vollwertiger Firmenwagen ist.

Solche Fragen wie Brunner werden sich bald immer mehr Dienstwagen-Berechtigte oder Fahrer von Flotten-Autos stellen. Und das nicht nur hierzulande. Das Arval Fuhrpark- und Mobilitätsbarometer 2026 einer Tochtergesellschaft der Großbank BNP Paribas zeichnet nämlich nach Gesprächen mit mehr als 10.000 Flottenverantwortlichen aus 33 Ländern ein klares Bild: Die Unternehmensflotte wird gebrauchter, elektrischer und flexibler. Ralfs Situation ist kein Ausnahmefall. Sie ist die neue Normalität.