PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWas tun, wenn Stress den Schlaf raubt?Veröffentlicht am 02.01.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/PhotoAlto/Frédéric CirouWenn Stress den Schlaf raubt und Schlafmangel wiederum Stress verursacht, entsteht ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist. Eine Expertin erklärt die enge Wechselwirkung zwischen Stress und Schlaf – und gibt Tipps, wie wir diesen Kreislauf durchbrechen können.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, ob es stimmt, dass wir über die Weihnachtsfeiertage am meisten Gewicht zunehmen.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erklärt die Schlafforscherin und Schlaftherapeutin Dr. Christine Blume, wie Stressreaktionen im Körper unser Einschlafen verhindern: Bei Stress schaltet der Organismus in einen Alarmmodus, der evolutionär sinnvoll ist – aber dem Schlaf entgegenwirkt. Herzschlag, Atmung und Muskelspannung steigen an, der Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor. Ein Zustand, der mit Ruhe und Erholung unvereinbar ist.Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Stress als andereOb und wie stark Stress den Schlaf beeinträchtigt, ist individuell unterschiedlich. Studien zeigen: Frauen sind häufiger betroffen als Männer, was unter anderem mit hormonellen Schwankungen und einer höheren Grübelneigung zusammenhängen kann. Auch genetische Faktoren und persönliche Stressbewältigungsstrategien spielen eine Rolle.Ein wichtiger Hinweis auf stressbedingte Schlafprobleme ist der zeitliche Zusammenhang: Wenn der Schlaf sich in stressarmen Phasen bessert oder die Schlafstörung in einer besonders belastenden Lebensphase begann, ist Stress ein wahrscheinlicher Auslöser. Dabei muss es nicht nur um berufliche Belastung gehen – auch emotionale Krisen, gesundheitliche Probleme oder Verlusterfahrungen können eine Rolle spielen.Wer schlecht schläft, reagiert empfindlicher auf BelastungSchlechter Schlaf kann das Stressempfinden verstärken. Der Körper reagiert nach einer kurzen Nacht sensibler auf Reize, produziert mehr Cortisol und gerät schneller aus dem Gleichgewicht. Das Gefühl, keine Kontrolle mehr über den eigenen Schlaf zu haben, kann wiederum neuen Stress erzeugen.In der Schlaftherapie lernen Betroffene, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Dazu gehört Aufklärung über die Mechanismen des Schlafs ebenso wie das Erlernen von Entspannungstechniken – etwa Atemübungen oder progressive Muskelentspannung. Auch eine bewusste Gestaltung des Tages, nicht nur des Abends, kann helfen: Wer tagsüber kleine Pausen einbaut, sorgt dafür, dass das Stresslevel am Abend nicht zu hoch ist.Was konkret helfen kann, wenn man nachts aufwacht und das Gedankenkarussell beginnt – und wie digitale Gesundheitsanwendungen dabei unterstützen können – wird in der Folge ebenfalls thematisiert.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Was tun, wenn Stress den Schlaf raubt? - WELT
Wenn Stress den Schlaf raubt und Schlafmangel wiederum Stress verursacht, entsteht ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist. Eine Expertin erklärt die enge Wechselwirkung zwischen Stress und Schlaf – und gibt Tipps, wie wir diesen Kreislauf durchbrechen können.






