PfadnavigationHomeWirtschaftAperol-Hersteller unter VerdachtCampari-Aktien für fast 1,3 Milliarden Euro beschlagnahmtVeröffentlicht am 01.11.2025Lesedauer: 2 MinutenItaliens Finanzpolizei hat Aktien des weltweit tätigen Spirituosenkonzerns Campari im Wert von annähernd 1,3 Milliarden Euro beschlagnahmt. Hintergrund sind Vorwürfe, dass bei Geschäften im Ausland in großem Stil Steuern hinterzogen worden seien, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten.Der Bitterlikör Campari gehört zu Italiens bekanntesten Marken. Nach einer Steuerprüfung wird nun gegen den Konzern ermittelt. Die Finanzpolizei vermutet, dass bei einer früheren Fusion in großem Stil Gewinne nicht versteuert wurden.Italiens Finanzpolizei hat Aktien des weltweit tätigen Spirituosenkonzerns Campari im Wert von annähernd 1,3 Milliarden Euro beschlagnahmt. Hintergrund sind Vorwürfe, dass bei Geschäften im Ausland in großem Stil Steuern hinterzogen worden seien, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten. Die Aktien gehören dem Mehrheitsaktionär des Mailänder Traditionskonzerns, der Holding Lagfin mit Sitz in Luxemburg.Campari gehört zu Italiens bekanntesten Marken. Außer dem gleichnamigen Bitterlikör vertreibt der Konzern Getränke wie Aperol, Crodino oder Cynar. Die Geschichte des Unternehmens – mit vollem Namen Davide Campari-Milano – reicht bis 1860 zurück. Benannt ist es nach dem Sohn des Gründers.Die Ermittlungen gegen die Holding kamen durch eine Steuerprüfung bei der