PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBundesregierung plädiert für Nacht-PauseBlockiergebühr an LadesäulenVeröffentlicht am 20.10.2025Blockiergebühren an Ladesäulen sind ein Ärgernis für viele E-AutofahrerQuelle: FiatBlockiergebühren an Ladesäulen sind ein Ärgernis für viele E-Autofahrer. Auch die Bundesregierung sieht sie kritisch.SP-X/Berlin. Die Bundesregierung will die Blockiergebühr an E-Autoladesäulen für die Nacht abschaffen. Das ist einer der Punkte des Masterplans Ladeinfrastruktur, die das Bundesverkehrsministerium nun vorgelegt hat. Aus dessen Sicht ist der Preisaufschlag ab einer gewissen Standzeit unverhältnismäßig und nicht verbraucherfreundlich, wenn er in den Nachstunden zwischen 22 und 8 Uhr oder während eines laufenden Ladevorgangs erhoben wird. Daher will sich die Bundesregierung gegenüber der EU-Kommission im Rahmen der Überprüfung der Infrastrukturrichtlinie AFIR für die Aufnahme eines Verbots einsetzen.
Die Blockiergebühr wird aktuell von zahlreichen Ladesäulenanbietern und E-Mobilitätsprovidern erhoben, um die Auslastung und Verfügbarkeit von Ladepunkten zu managen. In der Regel wird sie nach zwei bis vier Stunden fällig, Ladekunden zahlen ab dann pro Minute einen Centbetrag – auch, wenn der ebenfalls kostenpflichtige Ladevorgang weiterläuft. Die Kosten sind in der Regel auf einen niedrigen zweistelligen Betrag gedeckelt.






