Sieben Stimmen von Bundestagsabgeordneten, die nicht zu CDU, CSU, SPD oder Grünen gehören, braucht die Koalition an diesem Donnerstag, wenn sich die Katastrophe vom Juli nicht wiederholen soll. Damals war die Wahl neuer Richter für das Bundesverfassungsgericht am Widerstand der Unionsfraktion gegen die Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf unmittelbar vor der geplanten Abstimmung gescheitert. Das Bündnis von CDU, CSU und SPD war in seine bis dahin tiefste Krise geraten. Das Vertrauen litt.
Was bedeutet die Richterwahl für das Verhältnis der Union zur Linken?
Die Union will bei der Richterwahl an diesem Donnerstag keine Stimmen von der AfD. Aber mit der Linken redet sie auch nicht. Bodo Ramelow findet das „selten dämlich“.













