Das Spiel aus Licht und Schatten ist in der Abendstimmung am Ostufer des Starnberger Sees besonders intensiv. Die tief stehende Sonne taucht dann das Blätterwerk der Laubbäume an der teils direkt oberhalb der Gewässergrenze verlaufenden Seeuferstraße in satte und warme Farben. Zu solch expressiven blauen Stunden zeigt das Ostufer seine stille, menschlichem Trubel fast entrückte Seite. Doch solche Momente sind an Sommertagen unter den vielen Ausflüglern, die es auf jede Seeseite zieht, meist nur von kurzer Dauer. Das Stimmengewirr von Fußgängern, Radfahrern und Badegästen übertönt dann schnell solche ruhigen Momente. Doch wie blicken eigentlich die Anwohner dies- und jenseits der Wasserlinien auf ihren See?