PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsRollernde IndustriekulturFahrbericht: Vespa GTV Officina 8 310 Veröffentlicht am 10.09.2025Lesedauer: 5 MinutenPiaggio legt mit der Vespa Officina 8 eine Serie von drei Modellen aufQuelle: RKMPiaggio legt mit der Vespa Officina 8 eine Serie von drei Modellen auf, die mit Farben, Materialien und Finish eine Hommage an die Anfänge der Marke darstellt. Mit der GTV Officina 8 310 kommt das Flaggschiff dieser Sonderserie mit dem stärksten Vespa-Antrieb. SP-X/Büsdorf. Es begann mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, als in Pontedera Firmeninhaber Enrico Piaggio und seine Mitarbeiter ab Mitte der 1940er-Jahre das Projekt Motorroller angingen. Das Ergebnis ist bekannt: Die dabei entstandene Vespa wurde schnell zum Alltagsschlager und ist heute ein Kultobjekt.
Die Entwicklung selbst fand wie in jedem anderen Unternehmen auch in der Versuchswerkstatt statt, die heute wohl unter der Bezeichnung R&D-Department laufen würde. Auf dem Firmengelände war diese Abteilung im Büro mit der Nummer Acht untergebracht – im Officina 8 arbeiteten Konstrukteure, Zeichner, Mechaniker, Schlossermeister und Testfahrer Seite an Seite.
In dieser Werkstatt wurde die erste Vespa entworfen und anschließend als Prototyp gebaut, sowohl für die Serienproduktion als auch für Rennen und Rekorde. Cut-Outs der Metallverkleidungen, die speziellen Fahrgestellmodelle und der Sandguss für die Versuchsmotoren – alles wurde im Haus hergestellt. Erkennbar waren die Mitglieder der wichtigsten Abteilung des Werks an Anstecknadeln aus Messing und blauem Harz mit der Aufschrift „Piaggio 8”, die sie stolz an ihren blauen Arbeitsanzügen trugen.






