PfadnavigationHomePanoramaSeilbahn-Unglück in LissabonDeutsche Familie findet totgeglaubten Vater in KrankenhausVeröffentlicht am 05.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDer beim Seilbahn-Unglück in Lissabon von offiziellen Stellen für tot erklärte deutsche Familienvater ist doch noch am Leben. Er wurde von seiner Familie in einem Krankenhaus gefunden. „Eine wirklich unfassbare Geschichte“, berichtet Reporter Daniel Koop.Am Donnerstag hieß es, ein deutscher Familienvater sei bei dem schweren Unfall der historischen Seilbahn „Elevador da Glória“ gestorben. Nun aber ist klar: Der Mann ist noch am Leben. Die Polizei in Lissabon teilt die Nationalitäten der 16 Todesopfer mit.Glückliche Wendung: Ein Familienvater aus Deutschland befindet sich laut der Polizei nicht unter den Todesopfern des schweren Standseilbahn-Unglücks in Lissabon. Nachdem portugiesische Medien über den Tod des Mannes berichtet hatten, habe seine Familie nach seiner Leiche in einem Institut für Rechtsmedizin gesucht, berichtet auch CNN Portugal. Unter den Leichen dort hätte sie ihn nicht finden können.Nachdem die Familie einem Polizisten ein Foto des vermissten Mannes gezeigt habe, seien sie zu einem Krankenhaus gebracht worden, in dem sie den Vater schließlich verletzt vorgefunden hätten. In einem anderen Krankenhaus werde die Frau des Mannes noch behandelt, sie befinde sich in einem kritischen Zustand.Die Polizei in Portugal teilte am Freitag mit, dass elf der 16 Menschen, die bei der Entgleisung der historischen Seilbahn „Elevador da Glória“ ums Leben kamen, aus dem Ausland stammten.Unter den Toten befanden sich demnach fünf portugiesische Staatsangehörige, drei britische Staatsbürger, zwei Kanadier, zwei Südkoreaner, ein Amerikaner, ein Franzose, ein Schweizer und ein Ukrainer. Ein deutscher Mann sei in einem Krankenhaus gefunden worden, bestätigte die Polizei. Eine Erklärung für den Fehler wurde nicht gegeben.Lesen Sie auchNicht nur portugiesische Medien wie die Zeitungen „Observador“ und „Correio da Manha“ hatten berichtet, unter den 16 Toten des Unglücks vom Mittwochabend sei auch ein Deutscher. Dessen Frau sei schwer und das gemeinsame dreijährige Kind leicht verletzt worden. Auch der Chef der portugiesischen Kriminalpolizei, Luís Neves, hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass „wahrscheinlich“ ein Deutscher unter den Toten sei. Auswärtigen Amt: Keine Deutschen unter TodesopfernZuvor hatte das Auswärtige Amt mitgeteilt: „Nach Kenntnis des Auswärtigen Amts befinden sich nach aktuellem Stand keine deutschen Staatsangehörigen unter den Todesopfern.“ Es war nicht auszuschließen, dass sich weitere deutsche Staatsangehörige unter den verletzten Personen befanden, hieß es. Nicht alle Betroffenen dürften sich bei der deutschen Botschaft in Lissabon gemeldet habe, womöglich, weil sie nur leichte Verletzungen hatten.Lesen Sie auchEine der berühmtesten Touristenattraktionen Lissabons war am Mittwochabend binnen Sekunden zu einer Todesfalle geworden: Wohl wegen eines Schadens am Seil der historischen Standseilbahn „Elevador da Gloria“ war ein Wagen ungebremst eine steile Straße hinab gerast, entgleist, umgekippt und gegen ein Gebäude gekracht. Die Suche nach den Ursachen und Antworten auf die Frage, ob die Standseilbahn ausreichend gewartet wurde, läuft auf Hochtouren. Bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werde es aber einige Zeit dauern, sagte Neves. Einen solchen Unfall mit einer der drei Standseilbahnen, die seit dem 19. Jahrhundert betrieben werden, hatte es in Lissabon bisher nicht gegeben.dpa/dol/ll
Seilbahn-Unglück in Lissabon: Deutsche Familie findet totgeglaubten Vater in Krankenhaus - WELT
Am Donnerstag hieß es, ein deutscher Familienvater sei bei dem schweren Unfall der historischen Seilbahn „Elevador da Glória“ gestorben. Nun aber ist klar: Der Mann ist noch am Leben. Die Polizei in Lissabon teilt die Nationalitäten der 16 Todesopfer mit.












