Die Zahl der Todesopfer nach der Entgleisung der historischen Standseilbahn Elevador da Glória in Lissabon ist auf 17 gestiegen. Am Mittwochabend sprachen portugiesische Behörden zunächst von 15 Toten und 23 Verletzten. Zwei der Verletzten, die zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurden, erlagen später ihren Verletzungen.
Unter den Toten ist laut Berichten portugiesischer Medien auch ein deutscher Vater. Seine Frau sei bei dem Unfall schwer verletzt worden, das Kind des Paares habe leichte Verletzungen davongetragen und befinde sich derzeit in der Obhut der Behörden. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte, dass von dem Unglück auch Deutsche betroffen sind. Über die Anzahl gebe es noch keine verlässlichen Angaben. Es ist zu erwarten, dass unter den Toten und Verletzten mehrere ausländische Touristen sind.
Polizei und Feuerwehrleute am Unfallort.
(Foto: Patricia de Melo Moreira/AFP)
Das Unglück ereignete sich am Mittwoch kurz nach 18 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ). Der Elevador da Glória war mit vielen Insassen auf dem Weg nach unten, als er plötzlich von den Schienen abkam, die Straße mit lautem Getöse hinunterrutschte und seitlich gegen ein Gebäude unweit des Platzes Praça dos Restauradores krachte.














