PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsShowtime, Software, SchnitzeljagdIAA-RahmenprogrammVeröffentlicht am 28.08.2025Lesedauer: 5 MinutenAuch 2025 nutzt die Autoindustrie die Stadt München als Bühne für ihre LeistungsshowQuelle: IAA MobilityKurz vor dem Start haben die Macher der IAA Mobility noch einmal den weiten Rahmen ihrer Veranstaltung betont. Die einst reine Autoshow soll breitere Massen begeistern. Es gibt aber mehr Autos zu sehen. Nur bei einem Faktor gilt das Prinzip Hoffnung.SP-X/München. Wenn am 9. September abends in München die Fassaden von Oper oder altem Rathaus bunt beleuchtet erstrahlen, beginnt für die Stadt nicht nur ein Lichtspektakel. Mit dem „Festival of Lights“ startet die IAA Mobility 2025, nach eigenem Bekunden größte Mobilitätsplattform der Welt. Vom Messegelände bis zu den Einkaufsstraßen soll München dann für sechs Tage von 11 bis 21 Uhr zum Labor und Schaufenster für die Zukunft von Verkehr, Technik und urbanem Leben werden.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet in diesem Jahr eine Rekordzahl von Ausstellern und Besucherinnen und Besuchern. Auch, wenn etwa Toyota, Fiat oder Peugeot sich diesen wie andere Auftritte sparen, sind mehr als 30 Hersteller dabei; darunter alle deutschen Marken, viele Asiaten oder Renault – und auch eine Menge anderer Mobilitätsmarken von der Bahn über Fahrrad-Produzenten bis zu Sharinganbietern. Jürgen Mindel, Geschäftsführer des VDA, spricht von einem „globalen Aushängeschild unserer Industrie“ und betont die ökonomische Dimension. Schon 2023 habe die Messe 169 Millionen Euro an zusätzlicher Kaufkraft für die Stadt gebracht – 2025 rechnet man wieder mit einem dreistelligen Millionenbetrag. Auch deswegen geben sich die Partner sehr zuversichtlich, bis 2031 drei weitere IAA in München zu veranstalten. In den nächsten Wochen könnte diese Zusammenarbeit schon formal verlängert werden.