Vom herbstlichen Regenwetter, das die Landeshauptstadt derzeit im Griff hat, lassen sich die Autofreaks nicht abhalten und strömen seit Dienstag unablässig in die Münchner Innenstadt. Bereits kurz nach Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) am Dienstag wurden die sogenannten Open Spaces auf den zentralen Plätzen im Münchner Zentrum ihrem Namen kaum mehr gerecht. Auf der Ludwigstraße, dem Königsplatz und dem Max-Joseph-Platz gab es fast kein Durchkommen mehr. Vor den Showrooms der internationalen Automobilhersteller bildeten sich lange Schlangen. Aber auch Aussteller und Attraktionen, die auf den ersten Blick nur bedingt etwas mit der Autobranche zu tun haben, schaffen es ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher.

Wer dem Trubel auf der Ludwigstraße, die sich für sechs Tage mit den gigantischen Pavillons des chinesischen E-Auto-Herstellers BYD und Hyundai in eine Protzstraße der internationalen Autofirmen verwandelt hat, entfliehen will, leiht sich am besten bei einem der Elektrorad-Hersteller ein E-Bike aus. Vom Geschwister-Scholl-Platz ist es nicht weit über die Veterinärstraße bis in den Englischen Garten. Dort weisen die ersten Schilder den Weg über die IAA-Teststrecke durch Münchens grüne Lunge.