In Großstädten sind Freiräume rar. Besonders, wenn es ums Nachtleben geht. Dann gibt es häufig Streit zwischen den Menschen, die einfach nur in Ruhe schlafen wollen und denen, die am liebsten die ganze Nacht feiern würden. Wenn alles immer teurer und immer enger wird, bleibt dann überhaupt noch Raum für junge Menschen, um auch laut zu sein oder über die Strenge zu schlagen?

Darum geht es in dieser Podcastfolge, am Beispiel einer Debatte aus München. Weil sich im Uni-Viertel Anwohnerinnen und Anwohner über Lärm und Sachbeschädigung beschwert hatten, verbot das Kreisverwaltungsreferat den Kiosken dort, nach 22 Uhr noch Alkohol zu verkaufen. Zwei Wochen hielt das Verbot. In dieser Zeit hatten darüber viele junge Menschen im Viertel und in den sozialen Medien diskutiert.

Über die Frage, wie in einer immer teurer werdenden Großstadt Freiräume für junge Menschen geschaffen werden können, spricht in dieser Folge des Podcasts der zweite Bürgermeister von München, Dominik Krause von den Grünen. Er erklärt, welche Möglichkeiten eine Kommune hat, um eine Stadt jung zu halten. Und wo die Kommune an ihre Grenzen stößt.

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