Die Welt ist gespalten, auch kulinarisch. Während es den einen völlig egal zu sein scheint, was sie so alles in sich reinschaufeln, Hauptsache billig, achten andere sehr genau darauf, was bei ihnen auf den Speisezettel kommt. An nationalen Grenzen macht dieser Unterschied nicht halt. Und doch scheint, was Essen und Trinken betrifft, die Stimmung zwischen dem italienischsprachigen und dem englischsprachigen Raum besonders angespannt zu sein. Das Geschrei am Stiefel ist groß, rührt man in England mal wieder Sahne in die Carbonara, bestellt sich in Kanada einen Cappuccino zum Dessert, serviert in Schottland Fusilli zur Bolognese oder verteilt in den USA stückweise Ananas auf der Pfannenpizza.