PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikPutins Friedenspoker mit Trump – Mini-Deal statt echter ZugeständnisseVeröffentlicht am 06.08.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/dpa/Russian President Press Office/Gavriil GrigorovEigentlich will Donald Trump mit dem Krieg in der Ukraine nichts zu tun haben, beenden würde er ihn aber trotzdem gern. Kurz vor Ablauf seines jüngsten Ultimatums gegen Wladimir Putin schickte er darum seinen Sondergesandten zu Verhandlungen nach Moskau. Doch Frieden bleibt in weiter Ferne.Was Trumps Gesandter Steve Witkoff in seinem dreistündigen Gespräch mit dem russischen Machthaber erreichen konnte, darüber spricht WELT-Redakteur Wim Orth mit dem außenpolitischen Korrespondenten Gregor Schwung.Außerdem geht es im Podcast um den umstrittenen Plan der Republikaner, durch neue Wahlkreiszuschnitte in Texas mehr Sitze bei den kommenden Zwischenwahlen für sich einkalkulieren zu können. Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“, dem WELT-US-Podcast, geht es um die komplexen außenpolitischen Verwicklungen zwischen den USA, Russland und weiteren Großmächten wie China und Indien – und um Donald Trumps Versuch, den Ukrainekrieg mit Wirtschaftssanktionen zu einem Ende zu bringen.Steve Witkoff, Sondergesandter von Trump, traf sich am Mittwoch für mehrere Stunden mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Ziel des Treffens: die Auslotung eines möglichen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine. Laut Medienberichten soll Putin Bereitschaft signalisiert haben, zumindest die Luftangriffe einzuschränken – ein symbolisches Zugeständnis, das jedoch bei weitem nicht Trumps ursprünglicher Forderung nach einem vollständigen Kriegsstopp entspricht.Trump unter Druck: Sanktionen oder GesichtsverlustDonald Trump hatte Mitte Juli ein 50-tägiges Ultimatum an Putin gestellt. Dieses wurde angesichts heftiger russischer Luftangriffe auf zivile Ziele vorzeitig auf zehn Tage verkürzt – die Frist läuft nun am Freitag aus. Sollte kein umfassender Waffenstillstand erfolgen, hat Trump mit sogenannten Sekundärzöllen gegen Länder wie China, Indien oder die Türkei gedroht. Diese handeln weiterhin mit Russland, insbesondere im Energiesektor. Bei der Höhe gibt es verschiedene Meldungen, die Strafzölle könnten aber bis zu 500 Prozent betragen.Die Maßnahme soll indirekten Druck auf den Kreml ausüben, indem Russlands wichtigste Energieabnehmer zum Einlenken gezwungen werden. Doch die Zölle würden auch die US-Wirtschaft empfindlich treffen: Steigende Verbraucherpreise und höhere Benzinkosten wären wahrscheinliche Folgen.Putin hat keine EileWie hoch die Wirksamkeit der angedrohten Maßnahmen sein wird, bleibt fraglich. Putin gilt als resistent gegenüber westlichem Druck. An der Front erzielt Russland derzeit militärische Erfolge, insbesondere im Donbass. Ein Einlenken ist aus Moskauer Sicht daher aktuell nicht zwingend nötig – solange die Einnahmen aus dem Rohstoffhandel weiterfließen. Ob ein sekundärer wirtschaftlicher Druck der russischen Wirtschaft tatsächlich nachhaltig schaden und so zu einem Wendepunkt im Krieg führen kann, ist offen.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de