PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikÄrger mit Putin, übergangen von Hegseth – verliert Trump die Kontrolle?Veröffentlicht am 09.07.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: picture alliance/dpa/AP/Evan VucciDonald Trump zeigt sich frustriert von Wladimir Putin - und kündigt an, die Waffenlieferungen an die Ukraine wieder aufnehmen. Dass diese überhaupt gestoppt wurden, erfuhr der US-Präsident wohl selbst erst nach der Entscheidung des Pentagon. Wird Trump von den eigenen Leuten ausgespielt?Außerdem sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über den Besuch von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington und die Hochwasserkatastrophe in Texas. Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um einen bemerkenswerten außenpolitischen Kurswechsel in den USA: Donald Trump, bislang eher zurückhaltend in seiner Kritik gegenüber Moskau, zeigt sich zunehmend distanziert von Wladimir Putin. Nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten und erneuten Angriffen auf die Ukraine erklärte Trump, die amerikanischen Waffenlieferungen an Kiew wieder aufnehmen zu wollen. Den kürzlichen Stopp dieser Lieferungen habe er obendrein nach eigenen Angaben nicht selbst veranlasst.Die Entscheidung des Pentagon, wichtige Waffen – darunter Patriot-Systeme – nicht auszuliefern, fiel offenbar ohne Absprache mit dem Weißen Haus. In einer Kabinettssitzung äußerte Trump öffentlich Verwunderung über diese Maßnahme. Ein ungewöhnlicher Prozess in einem System, in dem der Präsident normalerweise bei solch schwerwiegenden Entscheidungen immer das letzte Wort hat.Sanktionen gegen Russland und innenpolitischer DruckParallel dazu forciert der republikanisch dominierte Kongress ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Es wurde bereits im April vorbereitet, aber erst jetzt von Trump politisch gestützt. Die geplanten Maßnahmen zielen vor allem auf Sekundärsanktionen gegen Länder ab, die weiterhin russisches Öl und Gas kaufen – was insbesondere China betreffen könnte. Wie weitreichend diese Sanktionen tatsächlich sein werden, bleibt allerdings abzuwarten.Der sicherheitspolitische Berater Elbridge Colby, ein Vertreter der „America First“-Strategie, spielte laut Berichten eine zentrale Rolle beim ursprünglichen Lieferstopp. Die ideologische Haltung, militärische Ressourcen zu schonen und Europa mehr Verantwortung für die Ukraine zu übertragen, steht im Hintergrund dieser Politik.Wie entwickelt sich der Nahost-Konflikt?Auch der Besuch des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu in Washington verlief ungewöhnlich diskret: keine öffentlichen Termine, keine Pressekonferenzen. Ziel des Treffens war ein Waffenstillstand mit der Hamas. Konkrete Ergebnisse wurden bislang nicht kommuniziert. Netanyahus Empfehlung, Trump für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen, sorgte indes für weltweite Aufmerksamkeit.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de