PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikZwischen Hoffnung, Show und Machtpoker – Was bleibt vom Gipfel in D.C.?Veröffentlicht am 19.08.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Sipa USAEuropa und Kiew atmen auf: Der große Knall zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj ist ausgeblieben. Stattdessen hat der Besuch des ukrainischen Präsidenten und seiner europäischen Unterstützer vermeintlich neue Wege in Richtung konkreter Verhandlungen mit Moskau eröffnet.Über die Atmosphäre im Weißen Haus, die Rolle von Friedrich Merz - und ob Sicherheitsgarantien wirklich für Frieden in der Ukraine sorgen können, sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen in "This is America".Außerdem sprechen sie darüber, was die neuen Entwicklungen für deutsche Soldaten bedeuten könnten - und was der US-Präsident über Wladimir Putin sagt, wenn die Mikrofone vermeintlich abgestellt sind.Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“, dem WELT-US-Podcast, geht es um den jüngsten Gipfel im Weißen Haus, bei dem US-Präsident Donald Trump, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sieben europäische Staats- und Regierungschefs gemeinsam über mögliche Wege zum Frieden im Ukraine-Krieg beraten haben.Vor dem Treffen in großer Runde empfing Trump zunächst Selenskyj im Oval Office. Das Aufeinandertreffen vor laufenden Kameras verlief auffallend versöhnlich und damit ganz anders als bei Selenskyjs letztem Besuch im Arbeitszimmer des US-Präsidenten. Von territorialen Zugeständnissen an Russland war öffentlich keine Rede mehr. Stattdessen gab es diplomatische Gesten und den Willen zu einem Dialog – auch mit Russland. Noch am Abend telefonierte Trump mit Wladimir Putin und stellte ein bilaterales Treffen zwischen den beiden Kriegsparteien in Aussicht, dem er sich gegebenenfalls später anschließen wolle.Sicherheitsgarantien – und was sie wert sindZentrale Ergebnisse des Gipfels waren erste Gespräche über westliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Der US-Präsident stellte dabei im Nachgang klar, keine Bodentruppen entsenden zu wollen – eine klare Botschaft an die eigene MAGA-Bewegung. Die USA könnten jedoch eine Luftverteidigung gewährleisten. Parallel äußerte auch Russland die Bereitschaft zu eigenen Sicherheitsgarantien – was in Kiew und Europa eher Skepsis als Erleichterung auslöste.Auch wenn das Treffen ohne konkrete Vereinbarungen blieb, bewerten Beobachter es als diplomatische Annäherung. Auffällig war die klare Haltung der europäischen Partner, die demonstrativ geschlossen hinter Selenskyj standen. In eng abgestimmter Choreografie brachten sie ihre Positionen in das Gespräch mit Trump ein – eine symbolisch bedeutsame Einigkeit.Kommt ein militärisches Mandat aus Berlin?Für Deutschland bringt das Treffen derweil innenpolitischen Sprengstoff: Bundeskanzler Friedrich Merz deutete an, dass sicherheitspolitische Verpflichtungen für die Ukraine auch mandatspflichtige Beschlüsse im Bundestag nach sich ziehen könnten. Die Debatte über eine mögliche Beteiligung deutscher Soldaten im Rahmen internationaler Schutztruppen steht damit im Raum – in einer innenpolitisch sowieso bereits angespannten Lage.Wie belastbar Trumps Zusagen sind und ob es wirklich zu einem Treffen zwischen Selenskyj und Putin kommt, bleibt offen. Klar ist nur: Der diplomatische Prozess ist in Bewegung geraten – doch wohin er führt, ist ungewiss.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de
Zwischen Hoffnung, Show und Machtpoker – Was bleibt vom Gipfel in D.C.? - WELT
Europa und Kiew atmen auf: Der große Knall zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj ist ausgeblieben. Stattdessen hat der Besuch des ukrainischen Präsidenten und seiner europäischen Unterstützer vermeintlich neue Wege in Richtung konkreter Verhandlungen mit Moskau eröffnet.












