PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWas steckt hinter emotionaler Intelligenz?Von Juliane Nora SchneiderVeröffentlicht am 31.07.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: Getty Images/Image by Time Stops PhotographyWer Emotionen bei sich und anderen gut wahrnehmen und mit ihnen umgehen kann, gilt als emotional intelligent. Diese Fähigkeit beeinflusst, wie wir Beziehungen führen, Konflikte bewältigen – und sogar, wie wir finanzielle Entscheidungen treffen. Aber lässt sich emotionale Intelligenz auch erlernen?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um emotionale Intelligenz – also um die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle präzise zu erkennen, zu verstehen und gezielt darauf zu reagieren. Die Psychologin und Professorin Mirjam Bechthold von der EBS Universität, erläutert, warum emotionale Intelligenz weit mehr ist als bloße Empathie.Erkennen, verstehen und regulierenEmotionale Intelligenz umfasst drei zentrale Komponenten: Erstens die Wahrnehmung von Emotionen – etwa das Erkennen nonverbaler Signale wie Mimik oder Körpersprache. Zweitens das Verständnis emotionaler Zustände, also etwa die Unterscheidung zwischen Frustration und Angst. Und drittens das Emotionsmanagement, also die Fähigkeit, sich selbst und andere emotional zu regulieren.Diese Fähigkeiten sind unterschiedlich ausgeprägt: Während die emotionale Wahrnehmung eine starke genetische Komponente aufweist, sind Verständnis und Management vor allem durch Sozialisation geprägt – und somit lernbar. Trainingsprogramme oder auch psychotherapeutische Maßnahmen können helfen, die emotionale Kompetenz gezielt zu verbessern.Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz beruflich erfolgreicher sind – selbst dann, wenn ihre kognitive Intelligenz eher durchschnittlich ausfällt. Sie können besser auf Kolleginnen und Kollegen eingehen, Konflikte konstruktiv lösen und durch ihre Kommunikationsfähigkeit überzeugen. Einfluss auf den Alltag Auch finanzielle Entscheidungen profitieren davon: Wer seine eigenen Emotionen gut wahrnimmt, wird seltener von ihnen überrumpelt – und trifft rationalere Investitionsentscheidungen.Im privaten Alltag wirkt sich emotionale Intelligenz ebenfalls positiv aus. Sie verbessert nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen, sondern unterstützt auch die Fähigkeit zur Selbstregulation. Emotional intelligente Menschen neigen weniger zum Grübeln, gehen gelassener mit Frustration um und haben eine realistischere, oft wohlwollendere Sicht auf sich selbst.Wie emotionale Intelligenz zur Manipulation eingesetzt werden kann und wie sie sich gezielt trainieren lässt – das erfahren Sie im Podcast. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Was steckt wirklich hinter emotionaler Intelligenz? – Podcast - WELT
Wer Emotionen bei sich und anderen gut wahrnehmen und mit ihnen umgehen kann, gilt als emotional intelligent. Diese Fähigkeit beeinflusst, wie wir Beziehungen führen, Konflikte bewältigen – und sogar, wie wir finanzielle Entscheidungen treffen. Aber lässt sich emotionale Intelligenz auch erlernen?






