PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWie Essen unsere Psyche beeinflussen kannVeröffentlicht am 24.09.2025Lesedauer: 3 MinutenWas hat Essen mit unserer seelischen Gesundheit zu tun? Eine Studie legt nahe: Gesunde Ernährung kann depressive Symptome lindern. Im Podcast erklärt ein Experte, was die Wissenschaft schon weiß und welche Ernährungsweise für die Psyche die beste ist.Außerdem geht es in dieser Folge um den Superstar-Effekt.Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, welchen Einfluss Ernährung auf unsere psychische Gesundheit haben kann – insbesondere im Zusammenhang mit Depressionen.Dazu ordnet Dr. Bastian Willenborg, Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Ernährungsmedizin, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Ausgangspunkt ist die sogenannte SMILES-Studie aus dem Jahr 2017. Die australische Untersuchung testete, ob eine Ernährungsumstellung depressive Symptome stärker lindern kann als soziale Unterstützung. Das Ergebnis war vielversprechend, auch wenn die Teilnehmerzahl mit 67 Personen gering war.Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und B-VitamineAls besonders relevante Nährstoffe für die psychische Gesundheit nennt die Forschung vor allem Omega-3-Fettsäuren, bestimmte B-Vitamine und Vitamin D. Die ungesättigten Fettsäuren – insbesondere EPA und DHA – wirken entzündungshemmend und beeinflussen das Mikrobiom positiv, beides mögliche Faktoren bei der Entstehung depressiver Symptome.Zugleich zeigen Studien, dass ein hoher Konsum von Zucker – insbesondere in verarbeiteten Lebensmitteln mit hoher glykämischer Last – mit einem leicht erhöhten Risiko für Depressionen einhergeht. Im Gegenzug können ballaststoffreiche Lebensmittel dieses Risiko senken.Wie stark der Einfluss der Ernährung im Vergleich zu anderen Faktoren wie Bewegung, Schlaf oder Stressbewältigung ist, lässt sich wissenschaftlich schwer quantifizieren. In der klinischen Praxis zeigt sich jedoch: Ernährung ist ein relevanter Hebel, der in der Depressionsbehandlung noch zu wenig genutzt wird.Ob gesunde Ernährung auch präventiv gegen Depressionen wirkt, ist derzeit noch nicht eindeutig belegt. Vieles deutet darauf hin – belastbare Studien fehlen jedoch noch.Einheitslösungen gibt es in der Ernährung nicht. Doch bestimmte Nährstoffe scheinen unabhängig von individuellen Vorlieben oder Ernährungsformen eine zentrale Rolle zu spielen. Welche das genau sind und wie man sie konkret in den Alltag integrieren kann, wird in der Podcast-Folge ausführlicher besprochen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Wie Essen unsere Psyche beeinflussen kann - WELT
Was hat Essen mit unserer seelischen Gesundheit zu tun? Eine Studie legt nahe: Gesunde Ernährung kann depressive Symptome lindern. Im Podcast erklärt ein Experte, was die Wissenschaft schon weiß und welche Ernährungsweise für die Psyche die beste ist.






