Im unübersichtlichen Schlingerkurs seiner täglich neuen Drohungen, Ankündigungen und Dekrete ging eine für die Erde wichtige Anordnung von Donald Trump beinahe unter. Ende April wies der US-Präsident die Behörden des Landes an, dafür zu sorgen, dass von den USA lizensierte Firmen so schnell wie möglich in amerikanischen, aber auch in internationalen Gewässern strategisch wichtige Rohstoffe aus dem Meeresboden fördern dürfen. Dort schlummern Tausende Meter unter dem Wasserspiegel vielerorts große Vorkommen von Kupfer, Kobalt, Mangan oder Nickel. Tiefseebergbau ist hochumstritten und durch internationale Abkommen weitgehend verboten. Manche Experten halten ihn für möglich und sinnvoll, so er maßvoll und vorsichtig betrieben wird. Viele warnen aber vor unvorhersehbaren und dramatischen Folgen für Meeresökologie und Ozeane und lehnen ihn kategorisch ab.
Rohstoffhandel: Schweizer Unternehmen und ihre dunklen Geschäfte
Der Rohstoffhandel in der Schweiz wird von großen Konzernen wie Glencore dominiert, die eine immense Marktmacht besitzen und diese ausnutzen.






