PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastAkne bei Erwachsenen – Was sie auslöst und was hilftVon Juliane Nora SchneiderVeröffentlicht am 11.06.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: Getty Images/J_artPickel und Mitesser gelten als ein Begleiter der Pubertät – doch viele Erwachsene kämpfen ebenfalls mit Akne. Mit dem richtigen Wissen lässt sich das Hautbild aber deutlich verbessern. Die Dermatologin Yael Adler erklärt, welche Ursachen hinter Akne stecken und welche Behandlungen wirklich helfen.Außerdem geht es um den weiblichen Orgasmus. Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen klitoralem und vaginalem Orgasmus?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Akne betrifft keineswegs nur Jugendliche. Auch viele Erwachsene leiden darunter – oft über Jahre hinweg. Die Ursachen sind vielfältig: Neben hormonellen Schwankungen spielen Ernährung, Pflegefehler und genetische Faktoren eine entscheidende Rolle. Dabei ist Akne keinesfalls ein kosmetisches Problem, sondern eine entzündliche Hautkrankheit, die behandelbar ist – wenn man sie ernst nimmt.In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, warum Akne nicht nur Jugendliche betrifft und welche Behandlungsmöglichkeiten wirklich helfen. Dermatologin Dr. Yael Adler erklärt, woran man Akne erkennt, welche Auslöser sie fördern und wie man ihr effektiv begegnet.Hormone, Ernährung, LebensstilEin zentraler Auslöser ist das Hormon Testosteron, das die Talgdrüsen anregt. In der Pubertät ist diese Wirkung besonders stark, doch auch Erwachsene können durch hormonelle Veränderungen, etwa nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel, (erneut) Akne entwickeln. Neben hormonellen Faktoren begünstigen auch Ernährung und Lebensstil das Hautbild. Kuhmilch, Zucker, Weißmehl, Fastfood und Proteinshakes können die Talgproduktion verstärken. Auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B12 gelten als potenzielle Akne-Verstärker.Pflegefehler verschärfen die Symptome Viele Menschen reagieren auf fettige Haut mit intensiver Reinigung und reichhaltiger Pflege. Doch das kann den Zustand verschlimmern. Zu aggressive Reinigungsprodukte greifen die Hautbarriere an, während zusätzliche Feuchtigkeits- oder Fettcremes die Poren verstopfen. Dermatologin Adler empfiehlt eine möglichst reizfreie Pflege mit lauwarmem Wasser und gegebenenfalls ein sparsamer Einsatz medizinischer Produkte – je nach Hauttyp und Schweregrad.Neben äußerlicher Pflege ist auch eine innerliche Unterstützung sinnvoll. Omega-3-Fettsäuren, Zink, Selen und Vitamin D mit K2 gelten als entzündungshemmend und hautstabilisierend. Auch Eisenmangel, insbesondere bei Frauen, kann das Hautbild verschlechtern – hier kann gezielte Nahrungsergänzung helfen. Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin ist hier sinnvoll. Gegen schwere Akne gibt es medikamentöse Therapien. Mehr darüber erfahren Sie im Podcast. FazitAkne ist keine Frage mangelnder Hygiene, sondern eine Hautkrankheit, die mit dem richtigen Ansatz behandelbar ist. Frühzeitige Diagnostik und gezielte Maßnahmen können nicht nur die Symptome lindern, sondern auch die Entstehung von Narben verhindern.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.