Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, warum manche Eier weiß, andere braun sind:Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Glattere Haut, feinere Poren, mehr Spannkraft – minimalinvasive Anti-Aging-Behandlungen versprechen sichtbare Verjüngung ohne Skalpell. Doch was passiert bei Microneedling oder Lasertherapie tatsächlich in der Haut? Welche Effekte sind realistisch, welche Risiken sollte man kennen – und lässt sich Hautalterung vielleicht auch ganz ohne Eingriffe bremsen? In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die wissenschaftlichen Grundlagen moderner Hautverjüngung, ihre Grenzen und um alltagstaugliche Alternativen. Zu Gast ist Dermatologin und Ernährungsmedizinerin Dr. Yael Adler.Wie Microneedling und Laser auf die Haut wirken Die Grundidee hinter Microneedling und Lasertherapie ist ähnlich: Durch gezielte Reize wird die Haut dazu angeregt, sich selbst zu erneuern. Beim Microneedling dringen feine Nadeln in unterschiedliche Hautschichten ein. In Kombination mit Hitze – etwa durch Radiofrequenz – entstehen punktuelle thermische Reize, die den Kollagenabbau provozieren und zugleich die Neubildung anstoßen sollen. Der Effekt: mehr Straffheit und eine verbesserte Hautstruktur.Laserverfahren arbeiten ebenfalls mit Hitze, setzen diese jedoch flächiger ein. Hochenergetische Lichtimpulse wirken von der Oberhaut bis in tiefere Hautschichten und können so nicht nur die Kollagenbildung stimulieren, sondern auch Poren verfeinern oder Pigmentflecken behandeln. Welche Methode sinnvoll ist, hängt vom Hautproblem ab: Während Microneedling eher punktuell wirkt, entfaltet der Laser breitere Effekte.Risiken, Nebenwirkungen und realistische ErwartungenSo attraktiv die Versprechen klingen – beide Verfahren greifen aktiv in die Haut ein und bergen Risiken. Hitze kann Verbrennungen verursachen, es können Infektionen, Narben oder Pigmentverschiebungen entstehen. Besonders Menschen mit pigmentreicher Haut sollten vorsichtig sein, da Laserbehandlungen Pigmentzellen stimulieren können. Auch Hygienestandards spielen eine entscheidende Rolle, vor allem bei kosmetischen Anwendungen außerhalb ärztlicher Praxen.Hinzu kommt: Ergebnisse brauchen Zeit. Kollagen erneuert sich langsam, sichtbare Straffung oder Porenverfeinerung zeigt sich oft erst nach mehreren Monaten. Kurzfristige Effekte sind häufig auf Schwellungen oder Entzündungsreaktionen zurückzuführen und nicht gleichbedeutend mit nachhaltiger Hautverjüngung. Wer schnelle Wunder erwartet, wird daher meist enttäuscht.Was Haut wirklich jung hält – auch ohne EingriffeAnti-Aging beginnt nicht im Behandlungsraum, sondern im Alltag. Einer der wichtigsten Faktoren gegen vorzeitige Hautalterung ist konsequenter Sonnenschutz: Meiden intensiver Sonne, schützende Kleidung und regelmäßiges Eincremen reduzieren lichtbedingte Hautschäden erheblich. Ebenso entscheidend sind Lebensstilfaktoren wie ausreichend Schlaf, Bewegung und der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum.Auch Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Eine pflanzenbetonte Kost liefert Antioxidantien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Haut vor oxidativem Stress schützen. Farbenreiche Lebensmittel wie Tomaten, Karotten, Beeren oder grünes Blattgemüse unterstützen die Haut von innen, ebenso gesunde Fette und eine ausreichende Eiweißzufuhr. Stark verarbeitete Produkte, Zucker, Weißmehl und bestimmte tierische Fette hingegen können Entzündungsprozesse fördern.Hautverjüngung ist damit weniger eine Frage einzelner Eingriffe als eines langfristigen Zusammenspiels aus Schutz, Versorgung und Regeneration. Wer diese Grundlagen beherzigt, kann die Hautalterung wirksam verlangsamen – oft nachhaltiger als mit jeder Nadel oder jedem Laser.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.