PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastSo zeigt sich eine Sonnenallergie – und das hilft dagegenVon Juliane Nora SchneiderVeröffentlicht am 25.06.2025Lesedauer: 3 MinutenGründliches Eincremen hilft nur bedingt gegen SonnenallergieQuelle: Getty Images/Catherine Falls CommercialJuckende Knötchen, rote Flecken oder Quaddeln: Eine Sonnenallergie kann unterschiedlich aussehen. Etwa zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind betroffen. Doch warum reagiert ihre Haut so empfindlich auf Sonnenlicht? Wieso hilft Sonnencreme nicht immer? Und was schützt wirklich?Außerdem geht es um den sogenannten Cocktail-Party-Effekt. Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Sonnenallergie, medizinisch korrekt polymorphe Lichtdermatose genannt. Dr. Uwe Schwichtenberg, Hautarzt in Bremen, erklärt, wie sich die Beschwerden äußern, was sie auslöst und wie man ihnen am besten vorbeugt.Sonnenallergie vs. SonnenbrandWährend ein Sonnenbrand vor allem durch Rötung und Schmerzen auffällt, zeigt sich die Sonnenallergie mit anderen Symptomen. Etwa juckende Hautveränderungen wie kleine Knötchen (Papeln), Quaddeln oder Bläschen. Besonders häufig treten sie an Körperstellen auf, die erstmals nach längerer Zeit wieder der Sonne ausgesetzt werden – etwa an den Außenseiten der Unterarme oder an der oberen Ohrkante. Die Reaktion erfolgt meist nach den ersten intensiven Sonnenstunden im Frühjahr oder bei plötzlicher UV-Exposition im Urlaub.Der Begriff Sonnenallergie ist irreführend: Anders als bei echten Allergien reagiert das Immunsystem nicht auf einen Fremdstoff, sondern auf durch UV-Licht veränderte körpereigene Zellstrukturen. Warum manche Menschen darauf überempfindlich reagieren, andere jedoch nicht, ist bislang unklar. Ein Zusammenhang mit Hauttyp oder genetischer Veranlagung wird vermutet, konnte aber noch nicht eindeutig belegt werden.Was hilft? Zur Vorbeugung hilft vor allem eines: die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen. Wer nach einem langen Winter direkt in den Süden reist, sollte anfangs Sonnenexposition meiden oder sehr dosiert zulassen. Ein konsequenter textiler Lichtschutz kann ebenfalls helfen. Sonnencremes bieten bedingt Schutz. Viele Betroffene berichten jedoch, dass sie trotz Eincremens Beschwerden entwickeln.Hausmittel wie Calcium oder Beta-Carotin werden zwar häufig empfohlen, zeigen aber nach Einschätzung von Fachleuten nur geringe bis gar keine Wirkung. Vor allem bei Calcium kann eine übermäßige Einnahme sogar gesundheitlich bedenklich sein. Auch Beta-Carotin hat Nebenwirkungen: Eine Gelbfärbung der Haut kann auftreten.Treten Symptome auf, hilft in erster Linie, die Sonne zu meiden. Was noch hilft und bei welchen Mitteln Sie unbedingt Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin halten sollten, erfahren Sie im Podcast. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.