Jeden Sommer wird die Debatte um den richtigen Sonnenschutz und Sonnencremes neu eröffnet. Von „chemische Filter sind gefährlich“ bis hin zu „Sonnencreme verhindert Vitamin-D-Aufnahme“ kursieren viele Mythen. Wir räumen mit Halbwissen auf und zeigen, worauf es beim UV-Schutz wirklich ankommt – abseits von Marketing-Versprechen.Anzeige

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UV-Strahlung und Klimawandel: Steigendes Hautkrebsrisiko

Bevor es um Sonnenschutzmittel geht, ein kleiner Crash-Kurs zur UV-Strahlung: Die Sonne verwandelt einen Teil ihrer Materie in Energie, die zu etwa acht Prozent als UV-Strahlung die Erde erreicht. Dabei wird außerdem in UV-A, B und C-Strahlen unterschieden, die je nach Wellenlänge unterschiedlich weit zur Erde vordringen. Die UV-C-Strahlung wird oberhalb der Ozonschicht vollständig herausgefiltert und erreicht wegen ihrer vergleichsweise kurzen Wellenlänge nicht die Erdoberfläche. Je nach Zustand der Ozonschicht dringt mehr oder weniger der UV-B-Strahlung hindurch. Die UV-A-Strahlung erreicht die Erde bei wolkenlosem Himmel nahezu ungehindert.

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