PfadnavigationHomeGeldVerbraucherStiftung WarentestAlarmierendes Ergebnis bei Kinder-Sonnencremes – diese Marken schneiden „mangelhaft“ abVeröffentlicht am 18.06.2026Lesedauer: 2 MinutenDie Stiftung Warentest hat 23 Sonnenschutzmittel für Kinder untersuchtQuelle: Florian Schuh/dpa-tmnMehrere Sonnencremes bieten laut Stiftung Warentest nicht den versprochenen UV-Schutz und fallen durch. In drei Produkten wurden gar Substanzen gefunden, die als „fortpflanzungsgefährdend“ gelten.Bei einem Test von Sonnenschutzmitteln für Kinder hat die Mehrheit der Produkte beim UV-Schutz gut abgeschnitten. „Die Testsieger kosten weniger als drei Euro je 100 Milliliter und sind in Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten erhältlich“, teilte die Stiftung Warentest mit. Allerdings erhielten demnach auch fünf Produkte die Gesamtnote mangelhaft – darunter das teuerste Sonnenschutzmittel im Test.Die durchgefallenen Produkte hielten der Stiftung Warentest zufolge den angegebenen Sonnenschutzfaktor nicht ein oder boten keinen ausreichenden UVA-Schutz. „Kinderhaut ist besonders dünn und kaum in der Lage, sich selbst vor der Sonne zu schützen – da darf man beim Sonnenschutz keine Kompromisse eingehen“, erklärte Testleiter Tim Quinders. Spitzenreiter mit der Note „Gut“, 1,7, sind „Lidl Cien Sun Kids Sonnenspray“ sowie „Tabaluga Sonnenspray für Kinder, sensitiv“, gefolgt von den Eigenmarken der Drogeriemarktkette DM „Babylove Sonnencreme Ultra Sensitive“ und „Sundance Kids Sensitiv Sonnenspray“ mit „Gut“ und dem Schnitt von 1,8. Ebenso schnitten weitere Produkte der Hausmarke von Rossmann und Nivea ab.Diese Sonnencremes sind „mangelhaft“„Mangelhaft“ gab es hingegen unter anderem für die „Sonnenlotion Sensitiv“ von Bübchen (6,95 Euro) sowie die hochpreisigen „Cosmetic Baby & Kids Sonnencreme“ von Eco Cosmetic für 19,99 Euro und „Baby & Kids Sonnencreme“ von Mayben, die 14,95 Euro kostet. Insgesamt testete die Stiftung 23 Produkte für Kinder, darunter Cremes, Lotionen, Sprays und Roll-On-Produkte mit einem Sonnenschutzfaktor von 30, 50 oder 50plus. Lesen Sie auchTeils handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetika, teils um konventionelle Drogerieprodukte, wie die Warentester weiter mitteilten. Getestet wurde neben zuverlässigem UV-Schutz auch die Anwendung, etwas, ob sie kleben oder weiße Spuren auf der Haut hinterlassen. „Ernüchterndes“ Ergebnis bei UmweltkriterienZum ersten Mal bewertete die Stiftung auch Umweltkriterien – und bezeichnete das Ergebnis als „ernüchternd“: „Fast alle Produkte enthalten nicht oder schwer biologisch abbaubare Stoffe, die beim Baden ungefiltert in Seen und Meere gelangen.“ Nur drei zertifizierte Naturkosmetika kämen ohne solche umweltkritischen Inhaltsstoffe aus, hätten im Test aber aus anderen Gründen nicht überzeugt. In drei Produkten fanden die Tester überdies einen kritischen Weichmacher, „der als fortpflanzungsgefährdend gilt“. Die gemessenen Konzentrationen stellten zwar kein unmittelbares Gesundheitsrisiko dar, „die Stiftung Warentest fordert die betroffenen Anbieter jedoch auf, die Qualität ihrer Rohstoffe strenger zu kontrollieren“.krö mit dpa
Stiftung Warentest: Alarmierendes Ergebnis bei Kinder-Sonnencremes – diese Marken schneiden „mangelhaft“ ab - WELT
Mehrere Sonnencremes bieten laut Stiftung Warentest nicht den versprochenen UV-Schutz und fallen durch. In drei Produkten wurden gar Substanzen gefunden, die als „fortpflanzungsgefährdend“ gelten.











