München (dpa) - Die CSU will am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland auf gar keinen Fall rütteln. „Die CSU hält am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland fest. Es geht um die Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU“, sagte der bayerische CSU-Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek der Deutschen Presse-Agentur in München, nachdem Unions-Bundestagsfraktionschef Jens Spahn (CDU) und dessen Ehemann die Geburt eines Babys mit Hilfe einer Leihmutter in den USA bekanntgegeben hatten.„Ich respektiere eine private Entscheidung und gratuliere Jens Spahn und Daniel Funke zur Geburt ihres Sohnes Georg“, sagte Holetschek, fügte allerdings hinzu: „Aber politisch bleibt unsere Linie klar: Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten - und daran werden wir nicht rütteln.“Spahn und sein Ehemann hatten am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte das Baby zur Welt. Dies hat eine kontroverse Debatte auch in der CDU ausgelöst, weil Leihmutterschaft in Deutschland nicht zulässig ist und die CDU klar gegen eine Legalisierung ist.© dpa-infocom, dpa:260717-930-399770/1

Jens Spahn und sein Ehemann haben sich für einen Weg entschieden, der in Deutschland rechtlich nicht möglich wäre: Eine Leihmutter hat in den USA ihren Sohn zur Welt gebracht.…

Der Unionsfraktionschef und sein Ehemann haben mithilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen. In Deutschland ist das verboten, die CDU will dies nicht ändern.