Schongau (dpa) - Der nach einer möglichen Amoktat an einer Schule in Bayern festgenommene Täter war nach Worten von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung. Das sagte Herrmann der Deutschen Presse-Agentur in München. Weitere Hintergründe und Details könne man aber noch nicht nennen, das werde nun alles sorgfältig recherchiert.Zudem sagte Herrmann, es gebe Hinweise darauf, dass es sich bei dem Täter um einen ehemaligen Schüler handelt. Das sei aber noch nicht gesichert. Ob es eine wie auch immer geartete Beziehung zwischen dem Täter und den beiden schwer verletzten Mädchen gab, war zunächst ebenfalls offen. Herrmann sagte, dafür gebe es im Moment keine Hinweise. Es müsse nun geklärt werden, ob es da „irgendeinen besonderen Bezug gegeben hat zu den Opfern oder ob das eher zufällig diejenigen waren, die ihm da begegnet sind“.Nach Angaben Herrmanns hat der 16-Jährige die kroatische Staatsbürgerschaft und wohnte zuletzt bei seinen Eltern.© dpa-infocom, dpa:260708-930-354415/1

Bei der möglichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Der festgenommene…

Zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte sind an einer Schule in Schongau in Oberbayern im Einsatz. Die Polizei spricht von Hinweisen auf eine Amoktat.