Berlin (dpa) - Das Elterngeld soll nach einem Gesetzentwurf von Familienministerin Karin Prien künftig nur noch 12 statt 14 Monate gezahlt werden - und auch nur dann, wenn Mütter und Väter jeweils mindestens drei Monate berufliche Auszeit nehmen. Zugleich soll der Mindestbetrag nach dem Vorschlag der Ministerin von 300 auf 330 Euro und der Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro angehoben werden.Eine Sprecherin des Familienministeriums bestätigte der Deutschen Presse-Agentur entsprechende Informationen des Portals „Politico“. Der Gesetzentwurf sei aber noch in der Ressortabstimmung, sagte sie.Klausel zum Mutterschutz„Politico“ zitierte aus der Vorlage mit Blick auf die Aufteilung der Betreuungsmonate: „Drei Monate sind zukünftig für jedes Elternteil reserviert. Sechs weitere Monate können zwischen den Eltern flexibel aufgeteilt werden.“ Alleinerziehende könnten bis zu zwölf Monate volles Elterngeld erhalten.Der Gesetzentwurf beinhalte auch eine Änderung des Mutterschutzgesetzes, hieß es weiter. „Mit der Neuregelung werden arbeitszeitliche Beschäftigungsverbote auf zwölf Monate nach der Entbindung eingeschränkt“, heiße es im Gesetzentwurf. Elterngeld können Mütter und Väter beantragen, wenn sie nach der Geburt eines Kindes eine berufliche Auszeit nehmen. Bisher gilt: Es wird bis zu 14 Monate gezahlt, wenn jedes Elternteil mindestens zwei Monate Betreuungszeit übernimmt. Die Einkommensgrenze liegt für Geburten ab dem 1. April 2025 bei 175.000 Euro. Im laufenden Jahr plant der Bund rund 7,5 Milliarden Euro für die Leistung ein. Prien muss sparenWegen Sparzwängen soll Prien im nächsten Jahr 500 Millionen Euro in ihrem Etat einsparen. Schon vor einigen Wochen hatte sie gesagt, sie wolle die Einkommensgrenze für das Elterngeld nicht antasten und denke darüber nach, die Mindest- und Höchstbeträge für die Zahlung zu erhöhen. Sie deutete damals bereits an, dass die Leistung kürzer gezahlt werden könnte und Väter stärker herangezogen werden könnten.Im Koalitionsvertrag 2025 hatten Union und SPD bereits festgelegt: „Wir entwickeln das Elterngeld weiter, indem wir mehr Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit, insbesondere mehr Väterbeteiligung in alleiniger Verantwortung setzen. Das erreichen wir beispielsweise durch erhöhte Lohnersatzraten und veränderte Anzahl und Aufteilung der Bezugsmonate des Elterngeldes.“ Und weiter: „Wir wollen die Einkommensgrenze sowie den Mindest- und Höchstbetrag spürbar anheben.“© dpa-infocom, dpa:260706-930-344025/1

Das Familienministerium will beim Elterngeld sparen und Väter mehr in die Pflicht nehmen – nur offenbar weniger als ursprünglich geplant. Ein Bericht zitiert aus einem neuen…

Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, das Elterngeld weiterzuentwickeln. Dem Magazin Politico liegt nun der Gesetzesentwurf vor.

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sparmaßnahmen“. Lesen Sie jetzt „Entwurf: Künftig nur noch zwölf Monate Elterngeld“.

Berlin (dpa) - Das Elterngeld soll nach einem Gesetzentwurf von Familienministerin Karin Prien künftig nur noch 12 statt 14 Monate gezahlt werden - und auch nur dann, wenn Mütter…

Nach der Geburt eines Kindes können Eltern während einer beruflichen Auszeit Geld vom Staat bekommen. Doch Familienministerin Prien schlägt Veränderungen vor.

Laut einem Gesetzentwurf der Familienministerin sollen Paare künftig maximal zwölf Monate Elterngeld erhalten. Mindestens drei Monate sollen dabei auf Väter entfallen.

Berlin (dpa) - Füttern, wickeln, baden, singen, spielen: Wer künftig für sein Baby eine berufliche Auszeit nimmt, muss sich auf Änderungen beim Elterngeld einstellen.…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zeit für Kinder“. Lesen Sie jetzt „Neue Regeln beim Elterngeld: Was plant Prien?“.

Mütter und Väter sollen sich ohne allzu große finanzielle Sorgen die ersten Monate um ihr Baby kümmern können - das war ein Ziel des Elterngelds. Nun wird die staatliche Leistung…

Familienministerin Prien will die maximale Bezugsdauer des Elterngeldes von 14 auf auf zwölf Monate senken. Zudem sollen die Väter stärker in die Pflicht genommen werden. De…

Momentan wird die staatliche Unterstützung 14 Monate lang ausgezahlt. Das Vorhaben ist in der Ressortabstimmung.

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Drei Monate sollen künftig für jedes Elternteil reserviert sein. Sechs weitere Monate sollen zwischen den Eltern flexibel aufgeteilt werden können. Alleinerziehende könnten bis zu…

Die Bundesregierung plant eine Reform des Elterngelds: Künftig sollen Eltern nur noch zwölf statt 14 Monate Leistung erhalten. Die Linke kritisiert die Kürzung scharf.

500 Millionen Euro im Jahr will das Familienministerium beim Elterngeld sparen. Der Gesetzentwurf ist noch in der Ressortabstimmung. Welche Änderungen nun kommen könnten.

Nur noch zwölf statt 14 Monate, außerdem drei statt zwei Vätermonate: Familienministerin Prien will die Regeln für das Elterngeld ändern. Was genau ist geplant - und was steckt…

Mütter und Väter sollen sich ohne allzu große finanzielle Sorgen die ersten Monate um ihr Baby kümmern können – das war ein Ziel des Elterngelds. Nun wird die staatliche Leistung…

Am Montag wurde ein Gesetzentwurf zum Elterngeld öffentlich. Demnach wird die Bezugsdauer verkürzt. Von Opposition und Gewerkschaften gibt es scharfe Kritik.

Die geplante Reform macht das Elterngeld günstiger und volkswirtschaftlich effizienter. Was will man mehr?