Familienministerin Karin Prien (CDU) will die maximale Bezugsdauer beim Elterngeld senken: von derzeit 14 auf zwölf Monate. Der SPIEGEL hatte darüber berichtet .Das Magazin Politico meldet nun, dass das Elterngeldmodell so modifiziert werden soll, dass die sogenannten »Vätermonate« von zwei auf drei Monate erhöht würden. Noch im Juni hieß es aus Koalitionskreisen, Priens Pläne sähen jeweils vier Monate für beide Partner vor sowie vier weitere Monate zur freien Aufteilung, um auf die volle Bezugsdauer zu kommen.
Die geplante Änderung geht laut Politico aus einem Gesetzentwurf hervor, der dem Medium vorliegt. »Drei Monate sind zukünftig für jedes Elternteil reserviert. Sechs weitere Monate können zwischen den Eltern flexibel aufgeteilt werden«, steht demnach in dem Entwurf.Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, das Elterngeld weiterzuentwickeln, »indem wir mehr Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit, insbesondere mehr Väterbeteiligung in alleiniger Verantwortung setzen«. Das werde unter anderem durch eine veränderte Anzahl und Aufteilung der Bezugsmonate des Elterngeldes erreicht. Derzeit kann die Dauer des Elterngelds nur ausgeschöpft werden, wenn ein Elternteil mindestens zwei Monate nimmt. Da das meist die Väter sind, wird umgangssprachlich von »Vätermonaten« gesprochen.











