Erfurt (dpa) - Am Vorabend des Bundesparteitages der AfD in Erfurt hat es erste Versammlungen in der Landeshauptstadt gegeben. Das DGB-Bildungswerk hatte zu einem Rundgang mit dem Titel „Aus der Geschichte lernen: Erfurt im Nationalsozialismus“ eingeladen. Dazu kamen nach Veranstalterangaben rund 150 Menschen. Einige der Teilnehmenden trugen Westen der „Omas gegen Rechts“. In der St. Martini-Kirche wurde ein Friedensgebet veranstaltet. Die Kirchenbänke waren gut gefüllt, in der ersten Reihe saß Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Anschließend bildete sich auf dem Gothaer Platz eine Lichterkette. Nach Angaben einer dpa-Reporterin war es ruhig in der Stadt. Die Polizei berichtete bislang von einem friedlichen Verlauf der Veranstaltungen.Die AfD trifft sich am Samstag und Sonntag zum Bundesparteitag auf dem Messegelände in Erfurt. Die Sicherheitsbehörden erwarten heftige Proteste gegen die Partei, sie rechnen mit bis zu 50.000 Demonstranten. Der Großteil wird den Prognosen zufolge friedlich sein. Die Polizei stellt sich allerdings auch auf gewaltbereite Aktivisten und Straßenblockaden ein. Sie ist mit Tausenden Beamten im Einsatz.© dpa-infocom, dpa:260703-930-331019/1

Erfurt (dpa) - Angesichts erwarteter Proteste beim Bundesparteitag der AfD zeigt sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) besorgt über einen möglichen Mangel an Einsatzkräften.…

Die Grünen-Politikerin ruft zum „Fest der Demokratie“ gegen den AfD-Parteitag in Erfurt auf. Brisant ist auch der Termin: Vor 100 Jahren tagte im nahen Weimar die NSDAP.