Am kommenden Wochenende kommt die AfD zu ihrem Bundesparteitag in Erfurt zusammen. Am 4. und 5. Juli wählen rund 1200 Delegierte auf dem Messegelände einen neuen Bundesvorstand.Begleitet wird das Treffen von großem Protest. Zehntausende wollen am Wochenende protestieren. Grünen-Chef Felix Banaszak bringt unterdessen eine Debatte über den Termin des Parteitags ins Spiel.

Göring-Eckardt ruft zum „Fest der Demokratie“

Zu den prominentesten Stimmen gehört Katrin Göring-Eckardt. Die Grünen-Politikerin stammt aus Thüringen und war lange Vizepräsidentin des Bundestags. Erfurt werde dem Parteitag mit einem „großen Fest der Demokratie“ begegnen, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Protest solle laut und bunt sein – und friedlich.Am weitesten geht das Bündnis „Widersetzen“. Es plant Blockaden, um den Parteitag so lange wie möglich aufzuhalten. Unterstützung kommt von der Linkspartei, auch die Kampagnenorganisation Campact und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer haben ihre Teilnahme angekündigt.Die Sicherheitsbehörden stellen sich auf einen Großeinsatz ein. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf interne Polizeidokumente berichtete, werden mindestens 35.000, womöglich bis zu 50.000 Gegendemonstranten erwartet. Zudem geht die Polizei laut den Dokumenten von bis zu 2500 gewaltbereiten Linksextremisten aus.