Cottbus (dpa) - Einen Tag nach einem mutmaßlichen Anschlag auf ein Wohnprojekt in Cottbus haben die Grünen eine zerstörte Scheibe in ihrer Geschäftsstelle in der Stadt entdeckt. Außerdem wurde nach ihren Angaben eine Regenbogenflagge gestohlen. Ob ein Zusammenhang mit dem Vorfall am Wohnprojekt besteht, ist unklar.Unbekannte hätten auf bisher ungeklärte Weise in der Nacht zum Freitag eine Scheibe der Kreisgeschäftsstelle auf einer Fläche von zweimal einem Meter zerstört, sagte eine Polizeisprecherin. „Der Staatsschutz ist an den Ermittlungen beteiligt.“ Der Staatsschutz prüft grundsätzlich, ob ein politisch motivierter Hintergrund bei einer Tat vorliegt.Grüne: „Lassen uns nicht einschüchtern“Die Grünen vermuten einen politischen Hintergrund. „Wir gehen ganz stark davon aus“, sagte der Sprecher des Landesverbands, Mike Kess. Der Cottbuser Grünen-Chef Daniel Scholz sagte: „Es ist feige, einen politischen Treffpunkt im Schutz der Nacht anzugreifen.“ Der Grüne Laden bleibe offen. „Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden weiter für Demokratie, Vielfalt und eine solidarische Stadtgesellschaft arbeiten.“Die Brandenburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke sieht einen Rückschlag für den Strukturwandel: „Rechte Gewalt und Einschüchterung beschädigen das Ansehen der Stadt weit über Cottbus hinaus.“Mutmaßlicher Brandanschlag auf WohnprojektIn der Nacht zum Donnerstag waren Molotow-Cocktails auf das alternative Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus geworfen worden. Staatsschutz und Mordkommission ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Tatverdächtig dafür sind laut Polizei zwei schwarz gekleidete Männer zwischen 15 und 20 Jahren. Eine Bewohnerin hatte sie gefilmt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammen.Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus ermitteln Staatsschutz und Mordkommission. Frank Hammerschmidt/dpaNach Angaben der Polizei werden Zeugen befragt und ein Video wird ausgewertet. Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit waren sichergestellt worden. Die Ermittler prüfen auch eine Brandstiftung in der Nähe des Hauses am alternativen Club „Chekov“, wo eine Zaunlatte brannte. Dort wurden laut Polizei mehrere Sprayflaschen gefunden. Derzeit laufen Aktionswochen zum Christopher Street Day (CSD) in Cottbus, der am 11. Juli stattfindet.© dpa-infocom, dpa:260703-930-327591/3

Cottbus (dpa/bb) - Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Polizei…

Immer wieder Cottbus: Die Synagoge wird mit einem Hakenkreuz beschmiert, alternative Wohnprojekte attackiert. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes.

Immer wieder Cottbus: Mutmaßliche Rechte werfen Molotow-Cocktails auf ein Wohnprojekt. In der Nähe brennt ein Zaun vor einem Club. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes…

Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes, nachdem brennbare Flüssigkeiten in Flaschen auf ein Gebäude geworfen wurden. Sie geht von einem rechtsextremistischen Hintergrund…

Auf das Hausprojekt Zelle 79 ist erneut ein Brandanschlag verübt worden. Polizei ermittelt gegen zwei Tatverdächtige aus dem rechtsextremen Spektrum.

Ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus ist Ziel eines mutmaßlichen Anschlags. Es ist nicht das erste Mal. Eine Initiative zeigt sich bestürzt.

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mutmaßlicher Rechtsextremismus“. Lesen Sie jetzt „Polizei prüft Brandstiftung vor Jugendclub in Cottbus“.

Nachdem ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus das Ziel eines mutmaßlichen Anschlags wird, kokelt es ganz in der Nähe an einem Jugendclub.

Unbekannte haben in der Nacht Brandsätze in ein Wohnhaus und einen Jugendclub in Cottbus geworfen. In einem Fall ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes – und vermutet…

Cottbus (dpa) - Es brennt in Cottbus - und das nicht zum ersten Mal: Die Polizei ermittelt nach einem mutmaßlichen rechtsextremistischen Brandanschlag auf ein alternatives…

Unbekannte haben das alternative Wohnprojekt mit Brandsätzen beworfen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Cottbus (dpa) - Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus hat sich eine Mahnwache vor dem Haus deutlich gegen Rechtsextremismus…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mutmaßlicher Rechtsextremismus“. Lesen Sie jetzt „Mahnwache nach mutmaßlich rechten Angriffen in Cottbus“.

Nach dem Brandanschlag auf das alternative Projekt «Zelle 79» in Cottbus versammeln sich Anwohner, Unterstützer und Politiker am Tatort. Darunter: der Oberbürgermeister und der…

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf das alternative Projekt «Zelle 79» in Cottbus zeigen Anwohner und Unterstützer klare Haltung gegen rechtsextreme Gewalt.

Cottbus (dpa) - Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf das alternative Wohnprojekt „Zelle 79“ in Cottbus haben sich mehrere Spitzenpolitiker am Tatort deutlich gegen…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mutmaßlicher Rechtsextremismus“. Lesen Sie jetzt „Mutmaßlicher Anschlag: Verein für mehr Courage gegen rechts“.

Cottbus (dpa) - Nach dem mutmaßlichen rechten Brandanschlag in Cottbus dringt der Verein Opferperspektive auf mehr Mut gegen Extremismus. „Nötig ist auf jeden Fall entschlossenes…

Flaschen werden auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus geworfen, eine Zaunlatte brennt vor einem nahen Club. Der Verein Opferperspektive will ein stärkeres Signal im Kampf…

Die Grünen in Cottbus entdecken eine kaputte Schreibe in ihrem Büro. Es ist der Tag nach einem mutmaßlichen Anschlag auf ein alternatives Wohnprojekt in der Stadt.