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Storia in 8 fonti

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Washington (dpa) - Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührt die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Der Zentralbankrat stimmte geschlossen für eine erneute Zinspause. Damit bleibt die Spanne zum vierten Mal in diesem Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Nicht einmal der neue Fed-Chef Kevin Warsh wollte in seiner ersten Sitzung die von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen durchsetzen.2025 hatte die Fed aus Sorge um den Arbeitsmarkt den Leitzins dreimal um jeweils einen Schritt (25 Basispunkte) gesenkt. Bei den bisherigen drei Sitzungen im laufenden Jahr legte sie dann Pausen ein. Angesichts der unsicheren Weltlage bei zugleich erhöhter Inflation rücken Zinssenkungen in weite Ferne – stattdessen scheint eine straffere Geldpolitik im Jahresverlauf wahrscheinlicher, um die Inflation in den Griff zu bekommen.Energiekrise und starker ArbeitsmarktGrund dafür sind die Folgen des Iran-Kriegs und die Blockaden in der Straße von Hormus, durch die das weltweite Energieangebot deutlich eingeschränkt wurde. Entsprechend müssen Firmen derzeit viel mehr Geld für Öl, Gas und Dünger ausgeben. Das belegen auch die Mai-Zahlen in der größten Volkswirtschaft: Für Energie musste 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert.Zudem war die Zahl der Beschäftigten in den USA im Mai überraschend um 172.000 gestiegen – fast doppelt so stark wie von Experten erwartet. Das lässt Zinssenkungen in weite Ferne rücken und stattdessen, wenn auch unwahrscheinlich, Zinserhöhungen wieder ein Thema werden.Jerome Powell war turnusgemäß im Mai als Chef ausgeschieden und als Mitglied in den Vorstand gewechselt. Er versperrt Trump damit die Möglichkeit, einen weiteren Kandidaten im Fed-Führungsgremium zu platzieren. Powell dürfte es Warsh zudem schwieriger machen, Zinssenkungen durchzubringen. Dieser saß einst schon im Fed-Vorstand. Warsh gilt eigentlich als „Inflation Hawk“ und tendiert eher zu einer restriktiveren Geldpolitik, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Der 56-Jährige soll sich allerdings laut US-Medien offen für niedrigere Leitzinsen gezeigt haben – zur Freude Trumps.Angst vor politischer EinflussnahmeDie Fed soll unabhängig von der Politik über den Leitzins entscheiden und damit einen Kompromiss zwischen Inflation und Vollbeschäftigung finden. Das Problem: Lockert die Fed das Zinsniveau, dürfte das die Inflation zusätzlich anheizen – das will sie vermeiden. Zuletzt lag die Inflation in den USA bei 4,2 Prozent und damit weit über dem von der Fed angestrebten Ziel von zwei Prozent.Ökonomen fürchten, dass Trump über Warsh erheblichen Einfluss auf derartige Entscheidungen nehmen und indirekt eine lockerere Geldpolitik forcieren könnte. Die eigentlich objektiven Zinsentscheidungen könnten damit politisch verfälscht werden. Trump dürfte genauestens darauf achten, wie sich sein Kandidat positioniert. Auch die Europäische Zentralbank hatte jüngst ihre Zinsen wegen Inflationssorgen erstmals seit 2023 angehoben. Sie hob den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an, um sich so gegen den Inflationsschub mit dem Iran-Krieg zu stemmen.© dpa-infocom, dpa:260617-930-239761/2

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Confronto fonti

6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo8 h fa

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Washington (dpa) - Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührt die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Der Zentralbankrat stimmte geschlossen für eine…

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Timeline cronologica

  1. mercoledì 17 giugno 2026·manager-magazin.de

    Trotz Drucks von Trump: Warum die US-Notenbank ihren Leitzins wohl nicht verändern wird

    Großer Tag für Kevin Warsh: Erstmals wird die US-Notenbank Fed heute unter ihrem neuen Chef über den Leitzins entscheiden. US-Präsident Trump wünscht sich seit Langem niedrigere…

  2. mercoledì 17 giugno 2026·sueddeutsche.de

    US-Notenbank hält Leitzins stabil

    Washington (dpa) – Wegen der Energiekrise und anhaltender Inflationssorgen tastet die US-Notenbank den Leitzins nicht an. Die Zinsspanne bleibt damit zum vierten Mal im laufenden…

faz.net
8 h fa

Fed: US-Notenbank hält Leitzins stabil

Die US-Notenbank mit ihrem neuen Chef Kevin Warsh belässt den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Donald Trumps Wunsch geht damit vorerst nicht in Erfüllung.

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tagesspiegel.de8 h fa

Fed entscheidet in Washington: US-Notenbank hält Leitzins stabil

Zum vierten Mal in diesem Jahr hält die US-Notenbank den Leitzins stabil. Der Zentralbankrat verweist auf anhaltende wirtschaftliche Risiken.

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spiegel.de8 h fa

Kevin Warsh: Neuer Fed-Chef tastet den US-Leitzins vorerst nicht an

Erstmals ist der neue Fed-Chef Kevin Warsh bei der US-Notenbank für eine Zinsentscheidung verantwortlich. Forderungen von US-Präsident Donald Trump bleiben aber erstmal unerfüllt.

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handelsblatt.com8 h fa

US-Notenbank: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Zum vierten Mal im laufenden Jahr bleibt der US-Leitzins unverändert. Das dürfte vor allem US-Präsident Trump ärgern, der mit dem Einzug seines Kandidaten Kevin Warsh auf etwas anderes gehofft hatte.

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manager-magazin.de17 h fa

Trotz Drucks von Trump: Warum die US-Notenbank ihren Leitzins wohl nicht verändern wird

Großer Tag für Kevin Warsh: Erstmals wird die US-Notenbank Fed heute unter ihrem neuen Chef über den Leitzins entscheiden. US-Präsident Trump wünscht sich seit Langem niedrigere Zinsen, doch der Wunsch bleibt vorerst…

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  • mercoledì 17 giugno 2026·handelsblatt.com

    US-Notenbank: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

    Zum vierten Mal im laufenden Jahr bleibt der US-Leitzins unverändert. Das dürfte vor allem US-Präsident Trump ärgern, der mit dem Einzug seines Kandidaten Kevin Warsh auf etwas…

  • mercoledì 17 giugno 2026·sueddeutsche.de

    US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

    Washington (dpa) - Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührt die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Der…

  • mercoledì 17 giugno 2026·spiegel.de

    Kevin Warsh: Neuer Fed-Chef tastet den US-Leitzins vorerst nicht an

    Erstmals ist der neue Fed-Chef Kevin Warsh bei der US-Notenbank für eine Zinsentscheidung verantwortlich. Forderungen von US-Präsident Donald Trump bleiben aber erstmal unerfüllt.

  • mercoledì 17 giugno 2026·tagesspiegel.de

    Fed entscheidet in Washington: US-Notenbank hält Leitzins stabil

    Zum vierten Mal in diesem Jahr hält die US-Notenbank den Leitzins stabil. Der Zentralbankrat verweist auf anhaltende wirtschaftliche Risiken.

  • mercoledì 17 giugno 2026·faz.net

    Fed: US-Notenbank hält Leitzins stabil

    Die US-Notenbank mit ihrem neuen Chef Kevin Warsh belässt den Leitzins in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Donald Trumps Wunsch geht damit vorerst nicht in Erfüllung.

  • mercoledì 17 giugno 2026·nzz.ch

    Auch Kevin Warsh lässt Donald Trump warten: Fed belässt Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent

    Die hohe Inflation und der starke Arbeitsmarkt in den USA lassen Zinssenkungen in weite Ferne rücken. Die Prognosen der Zentralbanker lassen sogar den Schluss zu, dass 2026 noch…

  • mercoledì 17 giugno 2026·sueddeutsche.de

    US-Notenbank lässt Leitzins unverändert – Warsh überrascht

    Washington (dpa) - Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührt die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Der…

  • mercoledì 17 giugno 2026·zeit.de

    Fed: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

    Der neue Fed-Chef Kevin Warsh hat Donald Trumps Forderungen nach einer Zinssenkung nicht umgesetzt. Die Spanne für den Leitzins bleibt bei 3,5 bis 3,75 Prozent.