Berlin (dpa/bb) - Der Senat hat den bisherigen Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, wie angekündigt entlassen. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter nach der entsprechenden Sitzung, bei der das offiziell beschlossen wurde. Anschließend habe Hundt im Roten Rathaus seine Entlassungsurkunde überreicht bekommen. In der Senatssitzung sei gleichzeitig Florian Hauer mit den bisherigen Aufgaben Hundts als Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und als Chief Digital Officer (CDO) betraut worden, sagte Richter. Hauer übernimmt sie zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten als Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten.Hundt nahm seine Bitte um Entlassung zurückHundt hatte in der vergangenen Woche zunächst um seine Entlassung gebeten, die Bitte dann aber zurückgenommen. Daraufhin hatte Senatssprecherin Richter angekündigt, der Senat werde ihn entlassen. Nach dem Landesbeamtenversorgungsgesetz haben Beamte, die nicht auf eigenen Antrag entlassen werden, Anspruch auf ein Übergangsgeld für die Dauer von mindestens sechs Monaten. In Hundts Fall geht es dabei um rund 50.700 Euro. Hundt hatte seine Aufgaben erst Mitte März übernommen. Durch Recherchen von MDR und RBB war bekanntgeworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde am 25. November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Hundt ließ über seinen Anwalt mitteilen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien haltlos.© dpa-infocom, dpa:260602-930-163551/1

Berlins Digital-Staatssekretär Matthias Hundt nimmt überraschend seinen Rücktritt zurück, der Senat will ihn trotzdem entlassen. Nun winkt ihm ein stattliches Übergangsgeld. Im…

Berlin (dpa/bb) - Mit den Bedrohungen durch Extremisten beschäftigt sich der Berliner Senat bei seiner nächsten Sitzung. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und…

Berlins Digital-Chef Hundt ist nach nur acht Monaten raus. 50.700 Euro Übergangsgeld, null Reformen, verbrannter Posten. Das Problem ist größer als die Personalie. Eine Analyse.

Berlin (dpa/bb) - Der Senat hat den bisherigen Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, wie angekündigt entlassen. Das sagte Senatssprecherin Christine Richter nach der…

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Personalentscheidungen“. Lesen Sie jetzt „Senat hat Staatssekretär Hundt entlassen“.

Erst eine Bitte um Entlassung, dann ein Rückzieher, jetzt ein Rauswurf: Warum der Senat Staatssekretär Hundt entlässt und wer seine Aufgaben übernimmt.

Erst eine Bitte um Entlassung, dann der Rückzieher, jetzt Rauswurf: Warum der Senat Hundt entlässt, was das kostet, und wer seine Aufgaben übernimmt.

Senatorin Katharina Günther-Wünsch und Matthias Hundt trafen sich bereits lange vor seiner Ernennung. Hat sie Einfluss auf die Personalpolitik von Wegner genommen?