Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU, rechts), mit Staatssekretär Matthias Hundt bei dessen Ernennung
Nur etwas mehr als zwei Monate war der Berliner Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, im Amt, bevor er am Dienstag um seine Entlassung bat. Jetzt hat er diese Bitte allerdings wieder zurückgenommen, soll aber dennoch gehen, wie Senatssprecherin Christine Richter der Nachrichtenagentur dpa mitteilte: »Der Senat bereitet die Entlassung vor und will sie am Dienstag beschließen«. Zuvor hatte der RBB berichtet.
Was war passiert? Durch Recherchen von MDR und RBB wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde Ende November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Hundt bat wegen dieser »Medienkampagne«, die zu einer »unerträglichen Belastung« für ihn und seine Familie geworden sei, um seine Entlassung.
Etwa 72.000 Euro ÜbergangsgeldDurch den plötzlichen Rücktritt vom Rücktritt steht Hundt jetzt bei einer Entlassung ein Übergangsgeld zu. Die Summe entspreche seinem sechsfachen Monatsgehalt, also etwa 72.000 Euro, sagte Senatssprecherin Richter. Wäre er bei seiner Entlassungsbitte geblieben, wäre er leer ausgegangen.










