Die Affäre um den Unternehmer Matthias Hundt wird immer absurder. Der gebürtige Dresdner (Jahrgang 1969) war erst Mitte März von Dresden in die Berliner Landesregierung gewechselt und zum Chief Digital Officer sowie Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung ernannt worden. Er folgte auf Martina Klement. Am Dienstag hatte Hundt nach schweren Vorwürfen dann erklärt, er habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden.
Er war nur gut zwei Monate im Amt. Eine Senatssprecherin hatte zunächst gesagt, Wegner werde der Bitte entsprechen. Nun hat Hundt seine Bitte um Entlassung zurückgezogen. Das teilte sein Medienanwalt Ralf Höcker mit.
Warum Hundt seinen Rücktritt zurücknimmt
Digitalchef tritt ab
Hundt zieht Leine










