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Storia in 6 fonti

AfD will „Neuanfang“ für Berlin

Brandenburg/Havel (dpa/bb) - Knapp vier Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September demonstriert die Berliner AfD neues Selbstbewusstsein: Auf einem Parteitag in Brandenburg/Havel wurde ihre bereits 2025 gewählte Spitzenkandidatin Kristin Brinker erstmals auch zur Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin gekürt. Die symbolische Abstimmung erfolgte, indem sich die allermeisten anwesenden AfD-Mitglieder von ihren Plätzen erhoben. In Umfragen war die AfD zuletzt zweitstärkste Partei – Tendenz steigend. Brinker gab das Ziel vor, bei der Wahl Platz eins zu erobern. „In Berlin wollen wir und werden wir stärkste Kraft werden, das garantiere ich“, sagte sie. Bisher stellt die AfD im Parlament lediglich die fünftstärkste Fraktion. Das soll sich im September ändern. Kristin Brinker ist jetzt auch Kandidatin der Berliner AfD für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin. Christoph Soeder/dpa„Nie zuvor war die Sehnsucht der Menschen nach einem vollständigen Neuanfang so groß wie heute“, behauptete Brinker. Ein Neuanfang sei nur mit der AfD möglich. „Wir wollen unsere Stadt regieren.“ Eine Regierungsbeteiligung ist indes unrealistisch, weil niemand mit der AfD koalieren will.Brinkers Berlin-Bild Brinker zeichnete ein Bild Berlins als Stadt des Niedergangs. Der öffentliche Nahverkehr funktioniere nicht richtig, Schulen, andere öffentliche Gebäude, Straßen und Brücken seien marode. „Im öffentlichen Raum herrschen in einigen Teilen der Stadt Hass und Gewalt.“ Wohnungen fehlten, die Flüchtlingskosten seien hoch, das Geld fehle an anderer Stelle.Wegner als „Lügenbold“?Schuld sei Rathaus-Chef Kai Wegner (CDU). „Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner ist das Paradebeispiel für diesen beängstigenden Verfall. Sowohl politisch als auch menschlich“, meinte Brinker. Sie erinnerte daran, dass Wegner am ersten Tag des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten Anfang Januar eine Stunde Tennis gespielt und das zunächst verschwiegen hatte. Auch sonst gebe es weiter offene Fragen zu seinem Krisenmanagement. „Der Mann ist also nicht nur politisch gescheitert, er ist moralisch gescheitert. Einen solchen Lügenbold kann sich die Stadt, kann Berlin sich nicht leisten.“Vergabesystem für WohnungenIn ihrem Wahlprogramm, das die Mitglieder beim Parteitag mit großer Mehrheit beschlossen, legt die AfD Schwerpunkte auf die Themen Wohnen, Sicherheit, Migration und Bildung. Sie fordert etwa eine vorrangige Vergabe kommunaler Wohnungen an Menschen, die schon länger in Berlin leben. „Wohnungen sind keine Asylheime, und sie sind auch nicht für Asylanten da“, so Brinker. Sie stünden vielmehr „Leistungsträgern“ zu, „arbeitenden Berlinern“ wie Handwerkern, Feuerwehrleuten, Polizisten oder Verkäufern.Partei- und Fraktionschefin Kristin Brinker ist die unumstrittene Nummer eins in der Berliner AfD. Christoph Soeder/dpa„Remigration“ und Ausgangssperren Im Programm fordert die AfD einen Aufnahmestopp für Asylbewerber in Berlin. „Die AfD verfolgt eine umfassende Politik der Remigration, die sowohl Rückführungen von Ausreisepflichtigen als auch freiwillige Rückkehrprogramme umfasst“, heißt es weiter. Das Landesamt für Einwanderung will die Partei in ein „Landesamt für Einwanderung, Asyl und Remigration“ umwandeln: „Mit klarer Priorität auf Rückführungen.“Zur Bekämpfung der Kriminalität setzt die AfD unter anderem auf mehr Videoüberwachung von Orten mit vielen Straftaten, mehr Polizeikontrollen ohne Anlass in „Problemvierteln“ und nächtliche Ausgangssperren für jugendliche Intensivtäter. Eine neuartige Bezirkspolizei soll die Landespolizei unterstützen, eine Sondereinheit bei der Ausländerbehörde die Ausweisung und Abschiebung ausländischer Krimineller bündeln und forcieren. „Disziplin und Leistungswillen“An jeder Berliner Schule soll laut AfD die Deutschlandfahne wehen. Deutsch als Schulsprache soll konsequent durchgesetzt werden. Die AfD plädiert für das Erlernen der verbundenen Schreibschrift, Gendersprache will sie an Schulen verbieten. Die Partei möchte zudem „Disziplin und Leistungswillen zurückbringen“, Kopfnoten oder Schulvereinbarungen zu Disziplin könnten dazu beitragen. Für störende Schüler soll es „Auszeiträume“ geben. Die AfD setzt sich für eine Direktwahl des Regierenden Bürgermeisters durch die Berlinerinnen und Berliner ein, um das Amt – wie Brinker es formulierte – aus dem „Parteiengeschacher“ herauszulösen. Dazu müsste allerdings die Verfassung mit Zwei-Drittel-Mehrheit geändert werden. Die Partei möchte zudem einen „Volkseinwand“ nach Schweizer Vorbild einführen mit dem Ziel, „schlechte Gesetze rückabzuwickeln“.Laut Umfragen doppelt so stark wie 2023Bei der Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im Februar 2023 war die AfD auf 9,1 Prozent der Zweitstimmen gekommen. In letzten Umfragen lag sie bei 17 oder 18 Prozent und damit nur noch knapp hinter der führenden CDU, die bei 19 oder 20 Prozent liegt. SPD, Grüne und Linke rangieren knapp hinter der AfD oder gleichauf. Für ihren Parteitag musste die Berliner AfD zum wiederholten Mal ins Nachbarland Brandenburg ausweichen. Grund: In der Hauptstadt findet sie keine geeigneten Räumlichkeiten.© dpa-infocom, dpa:260530-930-149975/3

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  1. giovedì 28 maggio 2026·spiegel.de

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    Dem SPIEGEL liegt der AfD-Programmentwurf für die Berliner Abgeordnetenhauswahl vor. Darin zeichnet die Partei das Bild einer Hauptstadt im Niedergang – und macht radikale…

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    Wahlkampf: Berliner AfD kürt Brinker als Kandidatin fürs Rathaus

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    Berliner AfD kürt Brinker als Kandidatin fürs Rathaus - WELT

    Kristin Brinker will für die AfD ins Rote Rathaus – doch in Berlin findet die Partei keinen Saal. Warum sie bei ihrem Parteitag dennoch Selbstbewusstsein demonstrieren will.

  4. sabato 30 maggio 2026·faz.net

    AfD in Berlin will Bezirkspolizei und Abschiebeoffensive

    Die AfD legt ihr Berlin-Programm vor. Migration stoppen, Clankriminalität bekämpfen, Kleingärten erhalten – darauf setzt Spitzenfrau Kristin Brinker.

  5. sabato 30 maggio 2026·berliner-zeitung.de

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    Werner Graf will Berlin grüner regieren als der schwarz-rote Senat. Im Interview spricht er über steigende Mieten, den Fall Gelbhaar und die Frage, was in Berlin teurer werden…

  6. sabato 30 maggio 2026·zeit.de

    Wahlkampf: Brinker sagt für Berliner AfD Wahlsieg voraus

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  7. sabato 30 maggio 2026·sueddeutsche.de

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    Brandenburg/Havel (dpa/bb) - Die AfD will bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September Platz eins erobern. „In Berlin wollen wir und werden wir stärkste Kraft…

  8. sabato 30 maggio 2026·welt.de

    AfD will «Neuanfang» für Berlin - WELT

    AfD-Spitzenfrau Brinker will Berlin regieren und nennt Regierungschef Wegner einen «Lügenbold». Wie die Partei die Hauptstadt umbauen will.

  9. sabato 30 maggio 2026·welt.de

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    Kristin Brinker verspricht für Berlin einen politischen Neuanfang mit der AfD – und wettert gegen andere Parteien. Was sie der politischen Konkurrenz vorwirft.

  10. sabato 30 maggio 2026·sueddeutsche.de

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    Brandenburg/Havel (dpa/bb) - Knapp vier Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September demonstriert die Berliner AfD neues Selbstbewusstsein: Auf einem…

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    Schwerin (dpa/mv) - Nach einem regelrechten Abstimmungsmarathon hat die Linke in Mecklenburg-Vorpommern ihr Wahlprogramm beschlossen. Auf ihrem Parteitag in Schwerin stimmten die…